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Klima Fridays for Future Flutkatastrophe
Teilnehmer eines „Fridays for Future“-Protestcamps in Hannover Foto: picture alliance/dpa | Moritz Frankenberg

„Fridays for Future“
 

Aufräumen nach der Flutkatastrophe: Die Klima-Jugend streikt

Eine Woche nach der Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz laufen die Aufräumarbeiten auf Hochtouren. Zahlreiche Häuser sind zerstört, Brücken weggerissen, Straßen liegen unter Schutt und Trümmern begraben. Strom-, Gas- und Wasserversorgung sind vielerorts noch nicht wieder vollständig hergestellt und immer noch werden Menschen vermißt. Neben Technischem Hilfswerk, Feuerwehr und Bundeswehr sind auch viele freiwillige Helfer im Dienst.

Sie packen an, wo Hilfe benötig ist, bringen Sachspenden vorbei, kümmern sich um die Versorgung der Hilfskräfte und spenden Trost. In der Krise rückt Deutschland ein Stück enger zusammen. Bei so viel Engagement möchte natürlich auch das gute Gewissen Deutschlands nicht abseits stehen: Die Klimabewegung „Fridays for Future“ hat deswegen in den sozialen Netzwerke ihre „Solidarität mit den Betroffenen der Hochwasser-Katastrophe“ bekundet und ruft für diesen Freitag zum Klimastreik in mehreren Städten auf.

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Da die Klima-Katastrophe ihre Lebensgrundlage in Deutschland zerstöre, fordert die Klimabewegung handfeste Maßnahmen zur Bewältigung der Krise. Ob in Hamburg, München, Frankfurt oder Berlin: überall wollen engagierte Jugendlich den vom Hochwasser betroffenen Menschen beistehen, indem sie ihre kostbare Ferien- und mancherorts sogar Schulzeit opfern.

Trommelmusik und Kolonialismusvorträge

In Oldenburg gibt es eine „Laufdemo“, in Bamberg bietet die örtliche „Fridays for Future“-Gruppe Redebeiträge und Musik von einer Trommelgruppe, in Aachen will man für einen „politischen Sommer“ Stimmung machen und in Kiel informiert „Jakob von Fridays for Future“ über die „Klimakrise und Kolonialismus“.

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Immerhin: In Berlin und Hamburg werden bei den Kimastreiks auch Spenden für die Flutopfer gesammelt und in Prien am Chiemsee sind die Demonstranten aufgefordert, neben Protestschildern, FFP2-Maske und Freunden auch gute Laune mitzubringen. Bei so viel Einsatz und Engagement ist es vermutlich nur noch eine Frage von Tagen, bis die letzten Spuren des Hochwassers in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz restlos beseitigt sind.

Teilnehmer eines „Fridays for Future“-Protestcamps in Hannover Foto: picture alliance/dpa | Moritz Frankenberg
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