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Mädchen weint (Symbolbild): Ein 23 Jahre alter Afghane hat sich nachts in das Kinderzimmer eines minderjährigen Mädchens geschlichen und sie sexuell mißbraucht
Mädchen weint (Symbolbild): Ein 23 Jahre alter Afghane hat sich nachts in das Kinderzimmer eines minderjährigen Mädchens geschlichen und sie sexuell mißbraucht Foto: picture alliance / Silvia Marks / dpa

Kindesmißbrauch
 

Gericht verurteilt afghanischen Sexualstraftäter zu Bewährungsstrafe

GIESSEN. Das Gießener Amtsgericht hat einen Asylbewerber aus Afghanistan für den sexuellen Mißbrauch eines 13jährigen Mädchens zu einer Haftstrafe von einem Jahr und acht Monaten verurteilt. Sie wird für drei Jahre zur Bewährung ausgesetzt, berichtet die Gießner Allgemeine. Zudem muß er an sexualtherapeutischen Gesprächen teilnehmen und 1.000 Euro Strafe zahlen.

Der 23 Jahre alte Khodai R. war 2015 als Flüchtling nach Deutschland gekommen. Er gebe sich große Mühe, sich zu integrieren und arbeite als Anlagenführer in einem Industriebetrieb, sagte der Staatsanwalt Volker Bützler laut der Zeitung. Mit seinem Lohn unterstütze er seine Familie in Afghanistan. Seine Sozialprognose sei „günstig“. Bützler habe vor dem Urteil an das Gericht appelliert, Milde walten zu lassen und dem jungen Mann eine „letzte Chance“ zu geben.

Opfer ist in therapeutischer Behandlung

Der Afghane hatte sich im vergangenen Jahr ins Kinderzimmer der Minderjährigen geschlichen und dem schlafenden Mädchen in den Intimbereich gefaßt. Die 13jährige befinde sich wegen des Vorfalls noch heute in therapeutischer Behandlung. „Sie muß mit dem Ereignis ein Leben lang umgehen“, merkte der Nebenklägervertreter an.

Der Asylbewerber bestätigte demnach die Vorwürfe. Er entschuldigte sich aber nicht und gab auch nicht an, seine Tat zu bereuen. Dennoch hat sich sein Geständnis wohl strafmildernd ausgewirkt.

Verurteilung ist zweite Bewährungsstrafe des Afghanen

Khodai R. hatte vor der Tat schon einmal ein Mädchen mißbraucht. Im September 2018 verging er sich an einer lernbehinderten 11jährigen und reichte sie laut der Bild-Zeitung an zwei afghanische Freunde weiter. Erst als die Inklusionsschülerin sich an ihre Vertrauenslehrerin gewandt habe, sei die Tat des Migranten ausgeflogen.

„Eine abscheuliche Vorgehensweise. Das Mädchen wurde auf ein Lustobjekt herabgewürdigt“, zeigte sich der zuständige Richter am Landgericht Hannover damals empört. Eine so schlimme Straftat dürfe nicht folgenlos bleiben. Er verurteilte den Afghanen letztlich zu zwei Jahren Jugendhaft auf Bewährung. (zit)

Mädchen weint (Symbolbild): Ein 23 Jahre alter Afghane hat sich nachts in das Kinderzimmer eines minderjährigen Mädchens geschlichen und sie sexuell mißbraucht Foto: picture alliance / Silvia Marks / dpa
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