Sängerin Sinead O’Connor 2015 vor ihrer Konversion zum Islam Foto: picture alliance / AP Images
Nach Konversion zum Islam

O’Connor tritt in Hidschab auf und entschuldigt sich für Rassismus

DUBLIN. Die zum Islam konvertierte Sängerin Sinead O’Connor ist erstmals mit Hidschab aufgetreten. Bei ihrer Bühnenrückkehr auf dem staatlichen irischen Sender RTE, sagte die in einen roten Schleier gekleidete Sängerin, jeder, der den Koran studiere, merke, daß er sein ganzes Leben bereits Moslem gewesen sei, ohne es zu wissen.

Zuvor habe sie „viele Vorurteile“ gegen die Religion gehabt. Dabei sei ein Moslem „nur eine Person, die glaubt, daß nichts im Universum außer Gott angebetet werden“ solle. Für ihre rassistischen Kommentare über Weiße entschuldigte sich O’Connor. Sie sei dazu durch Islamhaß provoziert worden.

„Will nie wieder Zeit mit Weißen verbringen“

„Ich will nie wieder Zeit mit Weißen verbringen, sie sind ekelerregend“, schrieb die Pop-Ikone, die sich mittlerweile Shuhada Davitt nennt, damals auf Twitter. Damit, stellte sie klar, meine sie alle Nicht-Moslems. Im Oktober 2018 hatte O’Connor ihren Übertritt zum Islam mit den Worten bekanntgegeben: „Alle Studien der Schrift führen zum Islam.“ Zudem forderte sie auf Twitter ihre Follower zum Tragen eines Gesichtsschleiers auf. Der britische Fernsehsender Sky News legte bei der Berichterstattung über O’Connors Konversion seinerzeit Wert auf die Feststellung, daß die Sängerin in der Vergangenheit mehrfach an psychischen Erkrankungen litt. (tb)

Sängerin Sinead O’Connor 2015 vor ihrer Konversion zum Islam Foto: picture alliance / AP Images

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