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Zu klein für Olympia, zu arm zum Gedenken

Die Sanierung des Leipziger Völkerschlachtdenkmals ist offenbar aus Geldnot gefährdet. Das berichtet die Leipziger Volkszeitung unter Berufung auf den Förderverein zur Sanierung des Denkmals. Zudem habe das Land Sachsen seinen Austritt aus der 2001 gegründeten Stiftung angekündigt. Das Denkmal erinnert an den Sieg über Napoleon in der Völkerschlacht bei Leipzig im Oktober 1813. Eingeweiht wurde es 1913 zur 100-Jahr-Feier in Anwesenheit Kaiser Wilhelm II. Bis zum doppelten Gedenk- und Jubiläumsjahr 2013 soll das Völkerschlachtdenkmal für 30 Millionen Euro saniert sein. Dazu wirbt der im Oktober 1998 gegründete Förderverein um Spenden. Derzeit werden nach Angaben der Leipziger Kulturamtschefin Susanne Kucharski-Huniat jene Fördergelder in Höhe von 7,69 Millionen Euro verbaut, die das Land Sachsen 2001 zur Verfügung gestellt hatte. Nach 2005 wird den Angaben zufolge die Stadt Leipzig die größte finanzielle Last zu tragen haben. Der Chef des Fördervereins, Klaus-Michael Rohrwacher, sagte dem Blatt, was einst als Durchbruch bei der Sanierung verkündet worden sei, stehe nun wieder auf wackligen Füßen. Von der Stadt habe es in den vergangenen Jahren keinen Euro für die Sanierung gegeben. Bei der angestrengten Haushaltslage sei das auch künftig kaum zu erwarten. Kontakt: Förderverein Völkerschlachtdenkmal e.V., Büro Magazingasse 4, 04109 Leipzig, Tel. 03 41/ 9 61 85 38, Fax 03 41 / 9 61 85 40, Internet: www.voelkerschlachtdenkmal.de Spendenkonto: Sparkasse Leipzig, BlZ: 86055592, Kto.-Nr. 110 057 1813

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