Salvini, Berliner Klimapetition und kulturelle Mißverständnisse

Kaisers royaler Wochenrückblick

In Italien ist in dieser Woche endgültig die Regierung zusammengebrochen. Schuld daran ist, da sind sich die hiesigen Mainstream-Medien und weite Teile der italienischen Politik einig, vor allem der Rechte in der Regierung. Innenminister Matteo Salvini hat wohl einmal zu viel die italienischen Häfen dicht gemacht und den illegalen Schleppern der Asyl-Industrie die Einfahrt verweigert.

Das hat zwar großen Teilen der Bevölkerung gefallen, nicht aber den mächtigen Migrationslobbyisten innerhalb der EU. Unter dem politischen Druck, der gerade aus Berlin und Brüssel auf Italien ausgeübt wird, doch eine Regierung ohne den Flüchlingsblocker Salvini zu bilden, könnten vermutlich Diamanten gepreßt werden, die mehr wert sind als Gold. 

Tempo 30 und fleischfreie Kantinen

Die Volksinitiative „Klimanotstand Berlin“ hat in dieser Woche 43.522 Unterschriften an den Präsidenten des Abgeordnetenhauses, Ralf Wieland (SPD), übergeben. Die Unterzeichner fordern den Ausruf des Klimanotstands in der Bundeshauptstadt und zeigen damit ein Bewußtsein für die wahren Probleme in Berlin. Von außen mag es vielleicht so wirken, als leide die Stadt vor allem unter Clan-Kriminalität, Gewalt auf den Straßen, No-go-Areas und Drogensucht.

Der echte Berliner weiß aber: auch Berlin ist vor allem eins – zu warm. Nicht erst seit Klaus Wowereit. Als Sofortmaßnahmen schlägt das Bündnis Tempo 30 auf allen Berliner Straßen, fleischfreie Kantinen und Mensen sowie die Verteuerung der Start- und Landegebühren auf den Berliner Flughäfen vor.

Ob alle 43.522 Gutbürger, die das Votum mitunterzeichnet haben, wirklich genau wußten, was sie da unterschreiben, ist fraglich. Bei ihrer Unterschrift am Klimanotstand waren sie sich vermutlich aber zumindest sicher, daß sie anschließend keine Waschmaschine zugeschickt bekommen.

Mannheim führt Frauennachttaxis ein

Nicht alle Städte sind bereits so sauber, sicher und rundum perfekt, daß sie sich voll und ganz höheren Aufgaben wie der Rettung des Weltklimas widmen können. In Mannheim muß man(n) erst einmal dafür sorgen, daß die Frauen nach Einbruch der Dunkelheit sicher nach Hause kommen. Deshalb wird es in der Mulitkulti-Metropole jetzt ein sogenanntes Frauennachttaxi geben.

Es soll von Frauen und Mädchen genutzt werden können, die auf den Straßen von Islamabad… Pardon, Mannheim, leichtsinnigerweise ohne männliche Begleitung unterwegs sind. Zwischen 22 Uhr und 6 Uhr kann das Taxi innerhalb der Mannheimer Stadtgrenzen gerufen werden. Auf jede Frauentour gibt es sieben Euro Rabatt und im Idealfall kommt die sichere Kutsche für die urbane Großstadtdame sogar schneller als die unterbesetzte Polizei.

Um ein Frauentaxi zu werden, müssen die Fahrer aber erst durch eine Schulung, die nicht nur Hintergründe und Eckpunkte des Konzeptes vorstellt, sondern auch Verhaltensrichtlinien vorgibt. Die Mannheimer Frauen sollen ja schließlich nicht vom Regen in die Taxe kommen. Vor allem aber sollen nicht irgendwelche regional ansässigen Rechtspopulisten das Thema für ihre Zwecke ausschlachten können.

Hund beißt Belästiger

Andere Ecke Deutschlands, ähnliche Probleme: In Mönchengladbach haben ein 19 Jahre alter Algerier und ein 25jähriger Marokkaner ihre gemeinsame Vorliebe für sexuelle Belästigung  entdeckt und eine 52jährige massiv bedrängt. Als zwei rassistische Beamte der Bundespolizei dem bunten Treiben ein Ende machen wollten, wehrten sich die beiden Afrikaner mit Schlägen, Tritten und einer abgebrochenen Glasflasche. Nachdem die Polizei brutal zum Schlagstoff griff, flüchtete der Marokkaner. Auch die Androhung, daß der Diensthund eingesetzt werde, veranlaßte den 25jährigen nicht zum stehenbleiben.

Er rannte weiter, wurde aber von dem unreinen Tier eingeholt und von diesem im Bauch- und Rückenbereich verletzt. Die Besatzung eines zufällig vorbeikommenden Rettungswagens erkannte die Situation und kümmerte sich sofort um den bemitleidenswerten Belästiger.

Die Sanitäter stellten aber zum Glück fest, daß es sich bei den Verletzungen des Geflüchteten lediglich um ein paar Kratzwunden handelte. Also nichts, womit der polizeibekannte marokkanische Einwanderer und sein ebenso aktenkundiger algerischer Kumpane nicht gelernt hätten umzugehen.

Zusammenprall der Kulturen in Duisburg

Auch in Duisburg führten noch unüberwundene kulturelle Unterschiede zu einer Auseinandersetzung zwischen Biodeutschen und Migrationshintergründlern. Am Rheinufer machte ein 20 Jahre alter Duisburger mit türkischen Wurzeln eine 50jährige Deutsche auf ihren zu kurzen Rock aufmerksam. Statt den wohlgemeinten Hinweis des türkischstämmigen Mitbürgers dankbar anzunehmen, hetzte die provokante Rockträgerin ihre Begleiter gegen den Deutschtürken und seine Freunde auf und wunderte sich lautstark darüber, warum in der Gruppe des Türken Männer und Frauen getrennt sitzen würden.

Was dann passierte, beschreibt die Duisburger Polizei so: „Das gegenseitige Unverständnis über die kulturellen Unterschiede der Beteiligten führte zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung und endete in einer Schlägerei.“ In was für einer herrlichen Welt könnten wir leben, wenn doch nur alle Menschen so kultursensibel wären wie die Polizei in Duisburg.

Vorhang auf für Kaisers Wochenrückblick Foto: picture alliance/imageBROKER / JF-Montage

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