Merkels Schande

Als die Russen Ende April 1945 in Berlin einmarschierten und der Kampf sich für die deutschen Soldaten zu Ende neigte, hatte der Krieg gegen die Frauen und Mädchen erst begonnen. Jene, die die Bombardements, die Kälte und den Hunger überlebt hatten, waren nun der Willkür der sowjetischen Soldaten ausgesetzt, für die Berlin ein einziges riesiges Bordell war: Die Russen nahmen, was sie wollten und wann sie es wollten. Mindestens 130.000 Frauen wurden in der Hauptstadt vergewaltigt – immer und immer wieder. 

Das ZDF strahlte vergangene Woche erstmals den Film „Anonyma – Eine Frau in Berlin“ (2008) aus, der auf den Erlebnissen der Journalistin Marta Hillers basiert. Auch sie wurde im Frühjahr 1945 zig Mal vergewaltigt. Um schließlich die Brutalität der Sowjetsoldaten zu überleben, beschloß sie, nicht mehr Beute für jeden zu sein, und suchte sich einen ranghohen Offizier, an den sie sich gegen Schutz verkaufte: Wenn sie schon nicht beeinflussen konnte, was mit ihr passierte, dann wollte sie zumindest bestimmen, wer es tat. 

Politisch korrektes Bild der Täter-Opfer-Konstellation 

Gut, daß ein solcher Film im deutschen Fernsehen überhaupt gezeigt wird. Schließlich entspricht er nicht gerade dem politisch korrekten Bild der Täter-Opfer-Konstellation, das auch die Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) immer wieder gerne der Weltöffentlichkeit präsentiert. 

Am vergangenen Sonntag, den 9. Mai nahm sie sogar an der Siegesparade der Alliierten in Moskau teil. Die Einladung sei laut Merkel eine besondere Geste des ehemaligen Kriegsgegners, und es sei nicht selbstverständlich, daß ein deutscher Regierungschef daran teilnehmen dürfe. Nach der Feier legte die Bundeskanzlerin rote Rosen am Grabmal des Unbekannten Soldaten an der Kreml-Mauer nieder und dankte den Alliierten für ihre Opfer im Kampf gegen das NS-Regime. Die Sowjetunion und ihre Verbündeten hätten Deutschland befreit und die Deutschen würden die Befreier nie vergessen. 

So sah also die Befreiung Deutschlands aus? 

Nur zur Erinnerung: Wen Merkel hier als „Befreier“ bezeichnet, ist kein anderer als die Sowjetunion, deren Soldaten neben allen anderen verschwiegenen Verbrechen zudem noch im ganzen Reichsgebiet etwa zweieinhalb Millionen deutsche Frauen und Kinder vergewaltigt haben. So sah die „Befreiung“ Deutschlands aus. 

So wenig Selbstachtung, wie Angela Merkel an den Tag legt, hatten nicht einmal die deutschen Frauen 1945, nachdem sie unzählige Mal geschändet worden waren. Und auch die, die sich wie „Anonyma“ für ein wenig Selbstbestimmung oder Schutz verkauften, taten dies im Gegensatz zur deutschen Bundeskanzlerin aus Stolz und nicht aus Demut gegenüber den Russen. 

Merkel dagegen muß nicht gezwungen werden: Sie erniedrigt sich vor den Siegermächten selbst. Dazu braucht sie nicht einmal einen Peiniger. Nein, sie verkauft sich und ihre Nation lediglich für ein wenig Anerkennung seitens der ehemaligen Feinde.

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