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Internet-Zensur: Microsoft räumt Fehler ein

Die neue Internetsuchmaschine „Bing“ des Softwareriesen Microsoft ist ins Gerede gekommen. Wie schon die Vorläufer „MSN“ und „Live search“ blockiert auch die mit Millionenaufwand in den Markt eingeführte Suchmaschine in ihrer Version für die Bundesrepublik Deutschland einige Internetseiten in der Ergebnisseite – darunter auch die Startseite der JUNGEN FREIHEIT.

Einige Kommentatoren lassen sich mit ausweichenden Antworten der Microsoft-Verantwortlichen abspeisen. So meint das Portal „Endstation Rechts“: „Gut möglich aber, daß nach dem erst vor kurzem erfolgten Relaunch der Internetseite diese schlicht noch nicht ausreichend relevant ist, um weiter vorne in den Bing-Charts zu erscheinen.“

Merkwürdig nur, daß diesen Mangel schon MSN und Live Search aufwiesen. Die JF hat deshalb auch erstmals vor rund drei Jahren in dieser Sache bei Microsoft interveniert, als noch die alte JF-Startseite am Netz war. Die JF wurde damals ähnlich hingehalten wie heute. Die JF ihrerseits ging nur deshalb nicht an die Öffentlichkeit, weil die Microsoft-Suchmaschinen aufgrund statistisch kaum meßbarer Nutzerzahl gegenüber Google kaum meßbar war. Dies ist jetzt mit „Bing“ anders.

Nur die bundesdeutsche „Bing“-Seite filtert die JF

Daß es sich um eine bewußte Aussteuerung, Filterung handelt, die nichts mit „Relevanz“ zu tun hat, ist allein daran zu erkennen, daß „Bing“, sofern es im Ausland, also nicht von bundesdeutschen Rechnern aufgerufen wird, bei Eingabe von „Junge Freiheit“ selbstverständlich an erster Stelle die Startseite der JF auswirft. Nicht so auf der bundesdeutschen „Bing“-Seite, auf der die politisch-korrekte unsichtbare Hand wirkt … Die höchste „Relevanz“ hat die JF ja wohl in Deutschland und nicht in Österreich oder den USA …

Ich habe schriftlich bei Microsoft-Deutschland protestiert. In einem Telefongespräch räumte der Microsoft-Pressesprecher Thomas Baumgärtner auch offen ein, daß es bei „Bing“ technische Probleme gäbe, insbesondere in Bezug auf die Suchergebnisse bei der JF. Über die genauen Ursachen wollte er sich nicht äußern, erklärte aber, daß dies intern diskutiert werde. Man sei „dran“, wisse aber nicht, wann die Probleme behoben seien.

Tatsache ist, daß „Bing“ derzeit alle Ergebnisse blockiert, die bei direkter Suche („Junge Freiheit“) direkt zu unserer Startseite „jungefreiheit.de“ oder unserer Archiv-Seite „jf-archiv.de“ führen.

Klassifizierung in rot, gelb und grün
 
Baumgärtner erklärte, daß über „Third-Party-Provider“ Internetseiten auf dort publizierte Begriffe durchsucht werden, diese Begriffe „rot“, „gelb“ oder „grün“ klassifiziert werden und je nach Häufigkeit von Begriffen nach Algorithmen, die Microsoft nicht offenlegen wolle, Internetseiten mit „problematischen“ Begriffen in der Ergebnisseite zurückgestuft werden können.

Falls es sich bei diesen Begriffen, die zu Rückstufungen führen, um politische Begriffe handelt, dann ist dies schon ein Instrument der politischen Zensur, eines Eingriffs in das Grundrecht, das in Artikel 5 des Grundgesetzes niedergelegt ist.

Bis zur Stunde hat „Bing“ seinen Filter nicht abgeschaltet. Protestieren Sie. Helfen Sie mit, den Verantwortlichen bei ihrem Erkenntnisprozeß bei diesem „technischen“ Problem weiterzuhelfen. Schreiben Sie an:

Thomas Baumgärtner
Pressesprecher
Fon: +49-89-3176-5000
Fax:  +49-89-3176-2700
Microsoft Deutschland GmbH
Konrad-Zuse-Straße 1
85716 Unterschleißheim

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