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Werbekampagne von Jack Wolkskin: Wenn Unfreiheit als Selbstbestimmung verkauft wird

Werbekampagne von Jack Wolkskin: Wenn Unfreiheit als Selbstbestimmung verkauft wird

Werbekampagne von Jack Wolkskin: Wenn Unfreiheit als Selbstbestimmung verkauft wird

Verschleierte Frau: Das Unternehmen Jack Wolfskin präsentiert das islamische Kopftuch in einer Werbekampagne als Zeichen der Vielfalt
Verschleierte Frau: Das Unternehmen Jack Wolfskin präsentiert das islamische Kopftuch in einer Werbekampagne als Zeichen der Vielfalt
Verschleierte Frau: Das Unternehmen Jack Wolfskin präsentiert das islamische Kopftuch in einer Werbekampagne als Zeichen der Vielfalt Foto: picture alliance / benis arapovic / Zoonar
Werbekampagne von Jack Wolkskin
 

Wenn Unfreiheit als Selbstbestimmung verkauft wird

Am Dienstag war Internationaler Frauentag. In Berlin ist dieser seit 2019 sogar ein gesetzlicher Feiertag. Ob man dafür die Schulen schließen und die Wirtschaft lahmlegen muß, lasse ich einmal außen vor. Angesichts der eklatanten Menschenrechtsverletzungen an Frauen in vielen, vorwiegend islamischen, Ländern, ist es allerdings wichtig und notwendig, an den langen Weg zur Gleichberechtigung zu erinnern.

Zumal die Erosion der Sicherheit von Frauen und Mädchen seit Jahren stetig voranschreitet. Selbst in Deutschland ist ihre Lebensrealität zunehmend von sexuellen Übergriffen, Vergewaltigungen, Körperverletzung und Mord geprägt. Unvergessen ist die Silvesternacht von Köln im Jahr 2015, in der Hunderte Frauen Opfer sexueller Übergriffe wurden.

Spätestens in dieser Nacht, haben Frauen die Lektion gelernt, daß sie nicht mehr Herr über ihre persönliche Freiheit und Sicherheit sind. Wer raus geht, muß sich überlegen, welche Kleidung „angebracht“ ist. Denn das Zeigen von zu viel Haut oder das Tragen von offenem Haar kann gerade von Männern aus dem moslemischen Kulturkreis gar als „Einladung“ verstanden werden, Grenzen zu überschreiten.

Kein Kopftuch, keine Sicherheit

Im Islam hängt die Familienehre zu einem großen Teil vom Verhalten und dem Ruf der weiblichen Familienmitglieder ab. Das Tragen eines Kopftuches ist für Frauen und Mädchen ab der Pubertät im Islam religiöse Pflicht. Der Koran befiehlt ihnen in den Suren 33 und 59, sich „in ihrem Überwurf zu verhüllen“, denn so blieben sie „eher erkannt“ und würden „nicht verletzt“.

Eine Frau, die durch das Kopftuch optisch als Moslemin erkennbar ist, ist quasi vor Übergriffen sicher. Eine „ungläubige“ Frau demnach nicht. Das moslemische Kopftuch ist also kein harmloses Stück Stoff, es ist die Visitenkarte der unmenschlichen Scharia und das Symbol für die Unterdrückung der Frau.

Der Outdoor-Ausrüster Jack Wolfskin hat wohl noch nichts vom Kampf moslemischer Frauen für Freiheit und Selbstbestimmung gehört. Das Unternehmen wirbt derzeit mit einem vollverschleierten Model. In den sozialen Medien läuft ein gesponserter Videoclip mit „Amira“, einer wanderlustigen, britischen Moslemin, die einen Niqab trägt. Die Verschleierung, die nur die Augen ausspart, preist Jack Wolfskin mit folgendem Slogan als wünschenswerte Diversität an: „Amira ist die Gründerin der „Wanderlust Women“, einer Gemeinschaft, die sich für mehr Vielfalt im Outdoor-Bereich einsetzt!“

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Verschleierung ist das Ende von Selbstbestimmung

Ein Hoch auf die Marketingleute, denen die Quadratur des Kreises gelungen ist, ein Zeichen für Ungleichheit als Symbol der Freiheit zu verkaufen. Das Kopftuch ist das Ende jeglicher Vielfalt, es ist die Uniform einer frauenfeindlichen Religion. In Ländern wie Saudi-Arabien oder dem Iran werden Frauen eingesperrt und körperlich bestraft, wenn sie sich nicht ordentlich verschleiern. Unter der Taliban-Herrschaft in Afghanistan kostet es sie mitunter sogar das Leben. Welche Botschaft will Jack Wolfskin an Frauen und Mädchen in der islamischen Welt senden?

Die Verschleierung der Frau ist das Ende von Selbstbestimmung und individueller Entfaltung. Daran können auch moslemische „Influencerinnen“ und romantische Naturaufnahmen nichts ändern. Bleibt zu hoffen, daß die Kunden das Unternehmen für diese mißlungene Werbekampagne entsprechend abstrafen.

Verschleierte Frau: Das Unternehmen Jack Wolfskin präsentiert das islamische Kopftuch in einer Werbekampagne als Zeichen der Vielfalt Foto: picture alliance / benis arapovic / Zoonar
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