TEHERAN. Der Sohn des 1979 gestürzten Schahs, Reza Pahlavi, hat aus seinem Exil in den USA seine Rückkehr in den Iran angekündigt. In einem auf X verbreiteten Video sagte der 65jährige laut Übersetzung: „Ich werde zurückkehren.“ Dazu wurde der Satz eingeblendet: „Das ist die letzte Schlacht.“ Das Video kündigte er mit den Worten an: „Das iranische Volk hat mich gerufen, um zu führen.“
Pahlavi erklärte, die Iraner lehnten nicht nur das Regime ab, sondern forderten einen glaubwürdigen neuen Weg in die Zukunft. Es sei nun an der Zeit, daß sich die internationale Gemeinschaft voll und ganz hinter die Aufständischen stelle.
The battle in Iran today is between occupation and liberation. The Iranian people have called for me to lead.
I will return to Iran. pic.twitter.com/V0JEVs55cw
— Reza Pahlavi (@PahlaviReza) January 18, 2026
Ein Datum für seine Rückkehr in sein Heimatland nannte der Sohn des letzten persischen Schahs nicht. Es gilt als unwahrscheinlich, daß Reza Pahlavi überhaupt in den Iran einreisen darf. Möglich ist bei einer Rückkehr auch, daß ihn das Mullah-Regime sofort festnimmt und ihm den Prozeß macht.
Millionen folgen Pahlavi in den sozialen Medien
Pahlavi lebt seit Jahrzehnten im Exil in den USA. Während der jüngsten Massenproteste beanspruchte er eine Führungsrolle in der zerstrittenen und zersplitterten iranischen Opposition. In den sozialen Medien folgen ihm Millionen Iraner. Allein auf X hat er 1,9 Millionen Follower.
Derweil hat der iranische Präsident Massud Peseschkian verkündet, jeden Angriff auf das geistliche Oberhaupt des Landes, Ajatollah Ali Chamenei, betrachte der Iran als Kriegserklärung. „Ein Angriff auf den großen Führer unseres Landes ist gleichbedeutend mit einem umfassenden Krieg gegen die iranische Nation“, schrieb er am Sonntag auf X.

Peseschkian reagierte damit offensichtlich auf ein Interview von US-Präsident Donald Trump mit dem Nachrichtenportal „Politico“. Dort hatte Trump gesagt: „Es ist an der Zeit, einen neuen Anführer im Iran zu suchen.“ Den 86jährigen Chamenei nannte Trump „einen kranken Mann, der sein Land richtig führen und aufhören sollte, Menschen zu töten“. (fh)






