MÜNCHEN. Die Juristin Frauke Brosius-Gersdorf hat eine neue Aufgabe übernommen und wird künftig als Kolumnistin für die Süddeutsche Zeitung schreiben. Wie das Blatt mitteilte, erscheint ihre Kolumne ab dem 28. Februar jeweils an jedem vierten Sonnabend im Meinungsteil der Zeitung.
Brosius-Gersdorf wechselt sich dabei mit der Schriftstellerin Nava Ebrahimi, dem Musikkabarettisten Hans Well sowie dem früheren Bundesverfassungsrichter Peter Müller ab.
Seit Oktober 2021 ist sie Inhaberin des Lehrstuhls für Öffentliches Recht an der Universität Potsdam. Im Juli 2025 sollte sie auf Vorschlag der SPD zur Richterin des Bundesverfassungsgerichts gewählt werden. Wegen Vorbehalten aus der Union wurde die Wahl jedoch kurzfristig abgesagt. Im August zog Brosius-Gersdorf ihre Kandidatur schließlich zurück (die JF berichtete).
Frauke Brosius-Gersdorf soll endlich selbst zu Wort kommen
In der neuen Kolumne will die Rechtswissenschaftlerin nach Angaben der Zeitung aktuelle gesellschaftliche und staatliche Fragen aus juristischer Perspektive kommentieren. Sie freue sich auf die Aufgabe, hieß es in der Mitteilung.
SZ-Chefredakteurin Judith Wittwer erklärte, die Kolumnen im Meinungsteil sollten den gesellschaftlichen Diskurs bereichern. „Nachdem in den vergangenen Monaten viel über sie gesprochen wurde, ist es nun an der Zeit, daß sie selbst zu Wort kommt.“ (rr)






