HAMBURG. Hamburg hat neue Zahlen zu den Sozialausgaben vorgelegt. Besonders die Zahl der Haushalte, die über 8.000 Euro monatlich aus öffentlichen Kassen erhalten, sorgt dabei für Aufsehen. Nach Angaben des Senats haben im Jahr 2024 insgesamt 309 Bedarfsgemeinschaften in Hamburg Leistungen oberhalb dieser Schwelle bezogen.
Darunter befanden sich Großfamilien mit sechs oder mehr Kindern, aber auch zehn Haushalte ganz ohne Kinder. Zusätzlich erhielten 53 weitere Familien über das Asylbewerberleistungsgesetz Zahlungen von mehr als 8.000 Euro pro Monat. Bei diesen Summen handelt es sich somit fast ausschließlich um Ausgaben für Migranten.
Asyl-Wahnsinn: Hamburg wird „Sozialamt der Welt“
Insgesamt beliefen sich die Bürgergeld-Kosten der Hansestadt im ersten Halbjahr 2025 auf 629 Millionen Euro (JF berichtete). Davon entfielen 340 Millionen Euro, also 54 Prozent, auf Ausländer. Besonders stark stiegen die Kosten für Flüchtlinge aus der Ukraine (83 Millionen Euro), Afghanistan (64 Millionen Euro) und Syrien (38 Millionen Euro). Auf Deutsche entfielen 290 Millionen Euro.
Seit 2022 haben sich die Ausgaben für ausländische Empfänger um 50 Prozent erhöht, während die Kosten für deutsche Bezieher lediglich um 16 Prozent gestiegen sind. AfD-Fraktionschef Dirk Nockemann erklärte: „Rot-Grün macht aus Hamburg als Tor zur Welt ein Sozialamt der Welt.“ (rr)