Montreal-Protokoll

UN-Studie: Ozonloch könnte bis 2060 komplett geschlossen sein

NEW YORK. Das Ozonloch könnte bis 2060 wieder komplett geschlossen sein. Eine Studie der Vereinten Nationen kommt zu dem Ergebnis, daß sich die Risse in der Atmosphäre um ein bis drei Prozent pro Jahr schließen, berichtet die Daily Mail.

Somit würde die komplette Regeneration bis 2060 abgeschlossen sein, heißt es in dem Bericht. Die Studie ist Teil einer alle vier Jahre stattfindenden Überprüfung des Montreal-Protokolls von 1987, in dem sich die Internationale Gemeinschaft dazu verpflichtet hatte, menschengemachte Treibhausgase zu reduzieren.

FCKW-Verbot

Unter anderem sah der Vertrag ein Verbot sogenannter Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) vor. Diese schädigen die Ozonschicht. Noch schneller geht demnach der Heilungsprozeß in der nördlichen Hemisphäre. Dort soll die Ozon-Schicht bereits 2030 wieder komplett geschlossen sein, gefolgt von der südlichen Hemisphäre 2050 und der Polarregion zehn Jahre später.

Die Ozonschicht schützt den Menschen vor Ultraviolettstrahlen, die krebsauslösend sein können. Erstmals wurde ein Riß in dieser Schicht in den 80er Jahren über der Antarktis festgestellt. (tb)

Frau beim Sonnenbaden: Das Ozonloch schließt sich, die Gefahr für den Menschen sinkt Foto: picture alliance/ dpa

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