Anzeige
Anzeige

Wegen Energiekosten: Pleitewelle überrollt Deutschland

Wegen Energiekosten: Pleitewelle überrollt Deutschland

Wegen Energiekosten: Pleitewelle überrollt Deutschland

Ein weißes Hinweisschild an einem Laternenmast mit abgeblätterter Farbe am Rand und der Aufschrift "Insolvenzwelle" als Wegweiser nach links vor dem Berliner Reichstagsgebäude mit wehenden Deutschlandflaggen an einem sonnigen Tag mit Wolken. Symbolfoto für Pleitewelle
Ein weißes Hinweisschild an einem Laternenmast mit abgeblätterter Farbe am Rand und der Aufschrift "Insolvenzwelle" als Wegweiser nach links vor dem Berliner Reichstagsgebäude mit wehenden Deutschlandflaggen an einem sonnigen Tag mit Wolken. Symbolfoto für Pleitewelle
Pleitewelle droht (Symbolfoto): Immer mehr Insolvenzen Foto: picture alliance / SULUPRESS.DE | Torsten Sukrow / SULUPRESS.DE
Wegen Energiekosten
 

Pleitewelle überrollt Deutschland

Immer mehr Firmen taumeln in den Ruin. Alleine im September haben 762 Personen- und Kapitalgesellschaften Insolvenz angemeldet, was einer Steigerung zum Vorjahresmonat um ein Drittel entspricht. Vor allem die hohen Energiekosten sind Ursache der Pleitewelle.
Anzeige

HALLE. Immer mehr Firmen taumeln in den Ruin. Alleine im September haben 762 Personen- und Kapitalgesellschaften Insolvenz angemeldet, wie das Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) bekannt gegeben hat. Das entspricht einer Steigerung zu 2021 um ein Drittel.

„Die Zahl der Insolvenzen wird in den nächsten Monaten weiter spürbar ansteigen“, warnte der IWH-Ökonom Steffen Müller gegenüber der „Tagesschau“. Als Ursachen nannte er neben steigenden Kreditkosten und Löhnen vor allem die außerordentlich hohen Energiekosten.

Zahl der Pleiten wird zunehmen

Auch für diesen Monat erwartet Müller etwa ein Drittel mehr Firmeninsolvenzen als im Vorjahresmonat. Im November könnte die Pleitewelle sogar bei über 40 Prozent im Vergleich zu 2021 liegen, schätzte der Experte für Insolvenzverfahren.

Das IWH sammelt für seinen Insolvenzbericht die richterlichen Bekanntmachungen über die Eröffnung von Insolvenzverfahren. Laut Statistischem Bundesamt haben Amtsgerichte im ersten Halbjahr 2022 insgesamt 7.113 beantragte Unternehmenspleiten gemeldet. (JF)

Pleitewelle droht (Symbolfoto): Immer mehr Insolvenzen Foto: picture alliance / SULUPRESS.DE | Torsten Sukrow / SULUPRESS.DE
Anzeige
Anzeige

Der nächste Beitrag