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„Spitzenglättung“ der Bundesnetzagentur:: Versorgungskrise: Kaum noch Strom für E-Autos

„Spitzenglättung“ der Bundesnetzagentur:: Versorgungskrise: Kaum noch Strom für E-Autos

„Spitzenglättung“ der Bundesnetzagentur:: Versorgungskrise: Kaum noch Strom für E-Autos

Spitzenglättung der Bundesnetzagentur: Kaum noch Strom für private Wallboxen, an denen E-Autos aufgeladen werden.
Spitzenglättung der Bundesnetzagentur: Kaum noch Strom für private Wallboxen, an denen E-Autos aufgeladen werden.
Pläne der Bundesnetzagentur: Kaum noch Strom für private Wallboxen, an denen E-Autos aufgeladen werden. Foto: picture alliance/dpa | Marijan Murat
„Spitzenglättung“ der Bundesnetzagentur:
 

Versorgungskrise: Kaum noch Strom für E-Autos

Wegen der Stromknappheit schränkt die Netzagentur die Leistung von Wärmepumpen und das Laden von E-Autos stark ein. Das geht aus einem „Eckpunktepapier“ hervor.
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BONN. Im Auftrag von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hat die Bundesnetzagentur eine sogenannte „Spitzenglättung“ vorgestellt: Wird der Strom knapp, wird die Leistung von Wärmepumpen und Wallboxen für das Laden von E-Autos stark eingeschränkt. Die Regel soll ab 1. Januar 2024 gelten.

Es wird dann zum Beispiel drei Stunden dauern, um ein Elektrofahrzeug für eine Fahrt von 50 Kilometern aufzuladen. Im gestern vorgestellten „Eckpunktepapier“ hat die Behörde Regeln vorgestellt, die die Nutzung von Elektroautos und Wärmepumpen stark einschränken, wenn zu wenig Elektrizität zur Verfügung steht. Die vom ehemaligen Grünen-Politiker Klaus Müller geleitete Netzagentur nennt dies die „Inkaufnahme erforderlicher Komforteinschränkungen durch Schaltmaßnahmen.“

Nur noch 3,7 Kilowatt für Wärmepumpen und E-Autos

Die Betreiber der Stromnetze sollen dafür sorgen, Wärmepumpen und private E-Auto-Ladestationen zeitweise mit weniger Energie zu versorgen. Nur noch 3,7 Kilowatt, so die Pläne, sollen die Netzbetreiber Wärmepumpen und Wallboxen zur Verfügung stellen. Laut Bundesnetzagentur dauere es dann drei Stunden, um für ein Elektroauto 50 Kilometer Reichweite nachzuladen.

Dies wird unbegrenzt gelten. Das heißt, zu einer solchen Teilabschaltung kann es so oft kommen, wie es die Netzbetreiber für nötig halten, um die Stromversorgung aufrechtzuerhalten. Laut Bundesnetzagentur sei dies alternativlos. Denn man müsse sicherstellen, daß es nicht zu „Stromausfällen aufgrund von Betriebsmittelüberlastungen“ kommt. Inzwischen hat eine Studie gezeigt, daß E-Autos weniger klimafreundlich sind als Diesel-Fahrzeuge.

Im Gegenzug für das Risiko dieser Drosselungen sollen die Besitzer von Wärmepumpen und E-Autos nicht nur garantiert einen Anschluß bekommen, sondern auch ein niedrigeres Netzentgelt zahlen. (fh)

Pläne der Bundesnetzagentur: Kaum noch Strom für private Wallboxen, an denen E-Autos aufgeladen werden. Foto: picture alliance/dpa | Marijan Murat
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