Ein Schild in Atlanta (USA) zeigt während der Unruhen nach dem Tod von George Floyd an, daß der Laden einem Schwarzen gehört Foto: picture alliance / CAP/MPITPA/SS / dpa
Ein Schild in Atlanta (USA) zeigt während der Unruhen nach dem Tod von George Floyd an, daß der Laden einem Schwarzen gehört Foto: picture alliance / CAP/MPITPA/SS / dpa
„Black-owned business“

Google Maps markiert Geschäfte von Schwarzen

MOUNTAIN VIEW. Das Technologie-Unternehmen Google hat in seiner Suchmaschine und im Online-Kartendienst Maps eine Funktion integriert, die von Schwarzen geführte Geschäfte als solche hervorhebt. Kunden könnten somit gezielt Läden von Schwarzen aufsuchen, um diese zu unterstützen, erklärte der Konzern auf seiner Seite.

„Mit diesem Attribut möchten wir Search und Maps inklusiver gestalten und schwarzen Unternehmern helfen, wenn sie es am dringendsten benötigen“, heißt es weiter. Durch ein Symbol, das ein schwarzes Herz auf orangenem Hintergrund abbildet, werden die Geschäfte markiert.

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Zudem sei zusammen mit der U.S. Black Chamber (USBC) eine Schulung geplant, durch die schwarze Unternehmer lernen sollen, ihr Produkt besser auf Google zu vermarkten. Die USBC fördert afroamerikanische Unternehmer und steht diesen auch mit Anwälten bei.

Zwölf Millionen Dollar für antirassistische Organisationen 

Anläßlich des Todes von George Floyd hatte der Google-Geschäftsführer Sundar Pichai Anfang Juni angekündigt, die „schwarze Community“ unterstützen zu wollen. Organisationen, die sich „für die Beseitigung rassistischer Ungleichheiten einsetzen“, stelle er zwölf Millionen US-Dollar zur Verfügung. Weitere 25 Millionen Dollar würden außerdem für antirassistische Werbung bei Google Ad Grants bereitgestellt.

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In den vergangenen fünf Jahren habe das Unternehmen 32 Millionen Dollar gegen Diskriminierung gespendet. Seit 2018 bietet Google auch ein Symbol an, mit dem Firmen angeben können, daß ihr Geschäft von Frauen geleitet wird. (hr)

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