WIESBADEN. Die deutsche Wirtschaft hat im April Waren im Wert von 100,4 Milliarden Euro exportiert. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stiegen die Ausfuhren um 7,5 Prozent. Der Gesamtwert der Exporte in diesem Jahr stieg auf 393,8 Milliarden Euro.
Experten hatten ursprünglich lediglich ein Wachstum der Exporte von 0,1 Prozent vorhergesagt. Importiert wurden im April Waren im Wert von 78,3 Milliarden Euro. Damit ergibt sich ein Außenhandelsüberschuß von 22,1 Milliarden Euro. Wichtigste Abnehmer deutscher Güter waren mit 57,1 Milliarden Euro Mitgliedsstaaten der EU. Die Exporte in diese Länder wuchsen mit 4,5 Prozent jedoch langsamer als in den Rest der Welt (plus 11,8 Prozent).
„Der schwache Euro hilft sicher bei den Exporten“, analysierte der Chefvolkswirt der Berenberg-Bank, Christian Schulz, nach Angaben der Welt. Es handele sich um einen guten Start ins zweite Quartal. Die deutschen Exportüberschüsse hatten in der Vergangenheit immer wieder zu scharfer Kritik von der EU und den Vereinigten Staaten geführt. Diese sehen darin eine Gefahr für die Stabilität der Weltwirtschaft. (ho)



![[M] Ein gelbes Schild mit leichtem Riss und der Aufschrift: "Deutsche Wirtschaft" an einer Wand mit aufgeplatzter Farbe und einem grossen Riss sowie einem Portrait von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) mit Schmollmund als Scherenschnitt. Foto mit Composing als Symbolbild fuer die anhaltend schwaechelnde Wirtschaft in Deutschland und die grosse Aufgabe, diese wieder durch angepasste Rahmenbedingungen zum Laufen zu bringen. Hat Friedrich Merz zu viel versprochen? Wenn die wertschöpfung zusammenbricht](https://assets.jungefreiheit.de/2026/03/558470510.jpg)

