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EZB-Zentrale in Frankfurt am Main
EZB-Zentrale in Frankfurt am Main: Italiens Banken haben Probleme Foto: dpa

Finanzkrise
 

Italienische Banken scheitern bei EZB-Streßtest

FRANKFURT. Der sogenannte Streßtest der Europäischen Zentralbank (EZB) hat große Probleme des italienischen Bankensystems sichtbar gemacht. Von den 130 getesteten Geldhäusern fielen 25 durch die Überprüfung, neun davon kommen aus Italien. Laut EZB bekämen diese Banken bei einer neuen Finanzkrise aufgrund unzureichender Kapitaldeckung große Probleme.

Insgesamt stellte die Zentralbank bei allen Bankhäusern eine Finanzlücke von etwa 25 Milliarden Euro fest. Neben Italien schnitten vor allem Institute aus Griechenland und Zypern schlecht ab. In diesen Staaten fielen jeweils drei Banken durch den Test. Als einziges deutsches Geldhaus scheiterte die Münchener Hypothekenbank bei der Bilanzprüfung.

Bei dem Test spielte die EZB zwei Szenarien für die Jahre 2014 bis 2016 durch. Beim ersten gingen die Prüfer von einem positiven Wirtschaftsverlauf aus, beim zweiten von einer Finanzkrise und einbrechender Konjunktur. „Diese Bewertung ist ein sehr guter Start, und sie weist in die richtige Richtung“, teilte die EZB mit.

EZB-Zentrale in Frankfurt am Main: Italiens Banken haben Probleme Foto: dpa
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