Schleichendes Gift

Wasser ist Leben – hieß es mal. Das stimmt heute nur noch recht eingeschränkt, denn inzwischen ist das „Lebenselixier“ mannigfaltig verdreckt. Besonders hinterhältig ist bei vielen Verschmutzungen, daß sie nicht sofort wirken. Das gilt für hormonelle Rückstände, die sich immer stärker im Wasser anreichern. Woher die Stoffe kommen, ist evident. Die Pharmaindustrie versucht gezielt, die Menschen ein Leben lang zum Schlucken von Hormonpräparaten zu bewegen. Zunächst wird die „Pille“ verschrieben, damit es keine Probleme mit der „ersten Liebe“ gibt. Als Nebeneffekt hat man gleich noch die picklige Haut der Pubertären neutralisiert. Dann wäre es für die gewinnträchtige Branche günstig, wenn sich bald eine Lebenskrise einstellt, gegen die man Antidepressiva nimmt – möglichst ein Leben lang. Wenn dann noch die Wechseljahre hormonell behandelt werden, steht dem Chemiecocktail im Trinkwasser nichts mehr im Wege. Doch nun beginnen sich die über die Harnwege ausgeschiedenen Hormone mit weiteren Chemikalien aus der Landwirtschaft zu mischen – so entstehen neue Rezepturen, die es in sich haben. Wie Untersuchungen an Fischen gezeigt haben, sorgt das „gesunde“ Wasser für eine rapide zunehmende Unfruchtbarkeit – bei Zwittern klappt der Akt eben nicht mehr. Die Menschen, die das Wasser in vielfältiger Form zu sich nehmen, verändern sich zwar (noch) nicht physiognomisch, aber auch hier läßt die Fruchtbarkeit dramatisch nach. Bisher konnte diesem Malheur mit einer Hormondosis auf Krankenschein entgegengesteuert werden, doch damit ist nun auch Schluß, die Kassen wollen nämlich nur noch die Hälfte der aufwendigen Behandlungen bezahlen.

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