Grüne blasen zur Jagd auf Grünröcke

Die Grünen des Saarlandes fordern die Abschaffung von Privilegien der Jäger. Der Jagdverband (VJS) genieße als Körperschaft des öffentlichen Rechtes Vorteile, die andere und vor allem größere Vereine und Verbände nicht in Anspruch nehmen könnten. „Wir haben bereits im November dargelegt, welche Einnahmemöglichkeiten sich ergeben würden, wenn das Land das gesamte jagdliche Ausbildungsangebot übernehmen würde. Jägerprüfung, Jägerfortbildungen, Jagdaufseher-, Falkner- und Brauchbarkeitsprüfungen, Schießwesen etc., sind nur einige Beispiele des seinerzeit aufgelisteten potentiellen Dienstleistungsangebotes, welches zum Beispiel das vorhandene Personal und die vorhandene Infrastruktur im Zuständigkeitsbereich des Umweltministeriums übernehmen könnte“, erklärte der politische Geschäftsführer der Grünen, Markus Tressel. Außerdem sei es unstatthaft, daß der Steuerzahler bald erneut zur Subventionierung dieser „regierungsnahen Klientel“ zur Ader gelassen werde. Wie die Grünen angeblich aus verläßlicher Quelle erfahren haben, will die Jägervereinigung ein neues Jägerheim bauen und das Land soll bei der Finanzierung helfen. Der Angriff von Tressel zeigt einmal mehr, wie sehr die Jäger von „Umweltschützern“ unter Beschuß genommen werden. Dabei wird übersehen, daß die Jagd nicht nur ein „Dienstleistungsangebot“ ist, sondern auch Brauchtumspflege darstellt. Allerdings ist auch bekannt, daß die „Grünröcke“ eher eine konservative Gesinnung haben: Heimat und Tradition sind für sie positive Begriffe – für den Großteil der „Politgrünen“ aber ein Greuel. Deswegen werden die „Waldgänger“ mit Vorliebe als blutrünstige „Bambikiller“ diffamiert und zum gesellschaftlichen Freischuß freigegeben.

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