Alfred de Zayas, Völkerrechtler & Historiker

Wo möchten Sie am liebsten sein? Mit meiner Frau Carla beim Skifahren in Saas Fee. Wofür lassen Sie alles stehen und liegen? Für einen Liederabend mit Renée Fleming. Was bedeutet Heimat für Sie? Menschenrecht: Identität, Sprache, Kultur, Zukunft. Was ist Ihnen wichtig im Leben? Der Friede. Pax optima rerum. Was haben Ihnen Ihre Eltern mitgegeben? Einen Sinn für Ehre, Verhältnismäßigkeit, Humor und Liebe. Welches Buch hat Sie nachhaltig beeinflußt? Miguel de Unamuno „Del Sentimiento Trágico de la Vida“, Rainer Maria Rilke, „Elegien“. Welche Musik mögen Sie? Beethoven, Strauß, Brahms, Schubert, Wagner, Mahler, de Falla, John Denver, Abba, Jacques Brel. Welches Ereignis ist für die Welt das entscheidendste gewesen? Die Erschließung des Logos durch Sokrates, Platon, Aristoteles, Kant. Was möchten Sie verändern? Die intellektuelle Unredlichkeit und Verlogenheit der Zeitgeisteliten. Woran glauben Sie? An den Sieg der Gerechtigkeit. Welche Werte sollen wir unseren Kindern weitergeben? Wahrheitsliebe und Respekt für den anderen. Welche Bedeutung hat der Tod für Sie? Hoffnung auf die Auferstehung. Außerdem möchte ich Cicero mal fragen, wie sein Name korrekt ausgesprochen wird. Prof. Dr. Alfred de Zayas , 59, ist US-amerikanischer Völkerrechtler und Historiker. Er war Sekretär des UN-Menschenrechtsausschusses und Chef der Beschwerdeabteilung im Büro des Uno-Hochkommissars für Menschenrechte. Er ist Präsident des PEN Zentrums in der französischen Schweiz und Autor von „Die Nemesis von Potsdam“, „Die Wehrmacht Untersuchungsstelle“, „Die deutschen Vertriebenen“, „Heimatrecht ist Menschenrecht“, „Thesen zur Vertreibung“. www.alfreddezayas.com .

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