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Scham ist nicht schrill

Das hätte nicht geschehen dürfen!“ sagte Hannah Arendt 1964 in ihrem legendären Fernsehinterview mit Günter Gaus. Arendt, deutsche Jüdin aus Königsberg, Schülerin von Jaspers und Heidegger, die ihr Leben durch Flucht in die USA gerettet hatte, eine Meisterdenkerin, die das emotionalisierte Sprechen, den Betroffenheitsjargon und das bald um sich greifende „felix culpa“ der deutschen Studentenbewegung mißbilligte, dachte dabei in großen Maßstäben. Selbst der Kriegsausbruch 1939, sagte sie, wäre virtuell entschuldbar gewesen mit dem Argument, Deutschland hätte Feinde gehabt, jeder hätte schließlich Feinde, aber: „Das hätte nicht geschehen dürfen!“ Bei diesen Worten riß es ihr das Gesicht auseinander, es wurde zur Wunde. Sie sprach über die Judenvernichtung. Für diesen Vorgang steht das Lager Auschwitz, das am 27. Januar 1945 von der Roten Armee befreit wurde. „Auschwitz“ bezeichnet den realen Ort des Grauens, wo Menschen durch Erschöpfung, Hunger, Gas, Zwangsarbeit, Quälerei, medizinische Experimente umgekommen sind, und zugleich einen symbolischen Ort, der das Leiden und die Schrecken all der anderen Orte der Judenvernichtung auf sich gezogen hat. Das Foto von den Bahngleisen, die auf das Wachgebäude zulaufen, das sich wie ein Höllenschlund öffnet, hat heute ikonische Bedeutung. Auschwitz forderte noch lange nach der Befreiung seine Opfer. Der italienische Schriftsteller und Chemiker Primo Levi, der das Lager überlebt und in mehreren Büchern geschildert hat, nahm sich 40 Jahre später das Leben. Er war im Innersten zerstört und wurde in der Welt nicht mehr heimisch. Ein realer und zugleich ein symbolischer Ort des Leids Die erste Deportation von Juden aus Deutschland begann im Februar 1940 in Stettin. Abgeschoben wurden 1.000 Menschen, „deren Wohnungen aus kriegswirtschaftlichen Gründen benötigt“ wurden, wie es in der von Heydrich unterzeichneten Weisung heißt. Ein Grund für die Aktion soll der persönliche Ehrgeiz des Gauleiters gewesen sein, die Provinz Pommern als erste in Deutschland „judenrein“ zu bekommen. In der Nacht vom 13. zum 14. Februar wurden die Juden vom Säugling bis zum Greis, auch Kranke, aus ihren Wohnungen geholt. Für die Wohnungseinrichtung, Wertgegenstände und Bargeld mußten sie Verzichtserklärungen unterschreiben. Am nächsten Tag wurden sie vom Güterbahnhof aus mit dem Zug nach Osten transportiert. Die Fahrt nach Lublin in Polen dauerte vier Tage, in denen sie ohne Getränke und ohne Heizung blieben. Der Winter damals war so kalt, daß in Goebbels‘ Propaganda-Ministerium in Mänteln und Handschuhen gearbeitet wurde. Es folgte ein Fußmarsch von 20 bis 30 Kilometern, der in primitivste Unterkünfte führte. Schon auf der Fahrt waren 71 Menschen verstorben, bis zum 12. März gab es 230 Tote. Den Krieg überlebt haben nur sieben. Das war anderthalb oder zwei Jahre, bevor der Nationalsozialismus sich geplant und gezielt auf das europäische Judentum stürzte und das Lager Auschwitz in Betrieb genommen wurde. Die Tatsache, daß im 20. Jahrhundert auch andere Großverbrechen stattgefunden haben, trägt zur Bestimmung des historischen Kontextes bei, das Furchtbare verkleinern kann sie nicht. Wer sein Bekenntnis zu den positiven Traditionen Deutschlands und zur deutschen Kultur ernst meint, der muß die Untaten an den sittlichen Maßstäben messen, die diese Kultur hervorgebracht hat. Man kann nicht „Goethe, Schiller, Bach“ zur Identitätsbestimmung zitieren, ohne den Verrat mitzudenken, der an ihnen begangen wurde. Deshalb reicht auch die Beschränkung auf die persönliche Gewissenserforschung nicht aus, die Martin Walser aus Zorn über die „Auschwitzkeule“ verlangt hatte. Man wird noch lange darüber streiten, welche Auswirkungen der Untaten auf die kollektive Erinnerung und das Selbstbild angemessen sind. Die Juden waren in allen europäischen Ländern loyale Staatsbürger, ihr Verhältnis zu Deutschland aber war ein besonderes. Das ortlose Volk der Schrift fühlte sich dem „Volk der Dichter und Denker“ (und Musiker) am nächsten, viele hofften, hier einen Ort, eine Heimat zu finden. Es gibt zahlreiche Beispiele von Juden, die sich ausdrücklich und in dieser Reihenfolge etwa als „Berliner-Preuße-Deutscher-Jude“ definierten. Ihre Nähe zur deutschen Kultur ließ viele ja auch glauben, daß der NS-Antisemitismus nur vorübergehend sei. Der Bruch war dann um so tiefer. Der jüdische Schwiegervater von Thomas Mann war ein Wagner-Anhänger der ersten Stunde, als junger Mann wollte er sich sogar mit einem Wagner-Gegner duellieren. Fast 90jährig durfte er – nach einer Intervention Winifred Wagners – mit seiner Frau in die Schweiz ausreisen, völlig ausgeplündert. Die Briefe seines einstigen Abgotts hatte er verbrannt. Die Berliner Journalistin Ruth Andreas-Friedrich, die zu einer Widerstandsgruppe gehörte, die unter Lebensgefahr Juden versteckte – heute ist nach ihr in Steglitz ein Platz benannt – schrieb in ihr Tagebuch, daß ein hochdekorierter Weltkriegsteilnehmer es ablehnte, sich um Fluchtmöglichkeiten zu bemühen. Im Land Immanuel Kants würde man gegen Gesetze des kategorischen Imperativs nicht vorgehen. „Man ist gegen sie vorgegangen“, notierte Andreas-Friedrich trocken, als sie die Nachricht von seiner Deportation erhielt. Damit müssen wir heute zurechtkommen. Ob dazu der gegenwärtige Gedenkbetrieb in der Lage ist, kann man bezweifeln. Die Wurstigkeit, mit der Alt-Bundespräsident Roman Herzog, der 1996 den 27. Januar zum nationalen Auschwitz-Gedenktag bestimmte, beim Staatsbesuch in Polen den Ghettoaufstand von 1943 mit dem Warschauer Aufstand 1944 verwechselte, entspricht der Gedankenleere, die George Steiner ganz allgemein im aktuellen Kulturbetrieb diagnostizierte: „Bei uns überwiegt das Sekundäre und Parasitäre. Auf geistige Bildung wird täglich in Millionen von Worten abgehoben, seien sie gedruckt oder von Radio und Fernsehen gesendet, in Worten über Bücher, die man dann niemals öffnet, über Musik, die man dann nicht hört, über Kunstwerke, die man sich niemals anschaut. Ein Gesumm aus ästhetischen Kommentaren, aus ad-hoc-Urteilen, aus vorgefertigten Weiheformeln erfüllt die Luft.“ Ganz verzichten kann man auf das Sekundäre nicht, man muß nur aufpassen, daß es nicht parasitär wird. Das Sich-in-Beziehung-Setzen zur Vergangenheit verlangt Abstraktionsvermögen, sonst zerfällt sie in unendlich viele, nicht mehr faßbare Einzelteile. Also brauchen wir die historische Wissenschaft. Die NS-Judenverfolgung ist von den verschiedenen Schulen unterschiedlich gedeutet worden, von „Funktionalisten“, „Intentionalisten“, „Modernisten“ usw. Der Historiker Götz Aly hat einen Zusammenhang zwischen der Ausplünderung der Juden und der recht großzügigen NS-Sozialpolitik hergestellt. Für Ernst Nolte besteht zwischen Auschwitz und dem russischen Gulag ein Kausalnexus. Hintergrund sei die überproportionale Vertretung von Juden in der kommunistischen Weltbewegung gewesen. Die Untersuchungen von Johannes Rogalla von Bieberstein haben letzteres empirisch bestätigt. Beide Historiker haben das als eine überaus tragische Konstellation beschrieben, da die Juden insbesondere in Osteuropa hofften, durch den Kommunismus ein für allemal den Antisemitismus ausmerzen zu können. Die Gefahren sind mit dem NS-Regime nicht erledigt Eine andere, verblüffende Perspektive (die auch bei Nolte schon angedeutet wird) eröffnen die jetzt vieldiskutierten Arbeiten des italienischen Philosophen Giorgio Agamben, der die „Biopolitik“ in den Mittelpunkt stellt. „Biopolitik“ meint die Verfügbarkeit des Lebens über sich selbst, die Fähigkeit, es mit den Mitteln der Wissenschaft zu optimieren, und die Übertragung medizinischer Überlegungen auf einen Kollektivkörper. Es sei eine „Tatsache“, schreibt er, „daß das nationalsozialistische Reich den Zeitpunkt markiert, an dem die gegenseitige Integration von Medizin und Politik (…) ihre vollendete Form anzunehmen beginnt“. Agambens Gedankenführung ist wahrhaft atemberaubend: „In der modernen Biopolitik ist derjenige souverän, der über den Wert und Unwert des Lebens entscheidet. Das Leben, das mit der Erklärung der Menschenrechte als solches zum Prinzip der Souveränität erhoben worden ist, wird nun selbst zum Ort einer souveränen Entscheidung. Der ‚Führer‘ repräsentiert das Leben selbst, insofern er über den eigenen biopolitischen Bestand entscheidet.“ Hier geht es, wohlgemerkt, um Zivilisationskritik, nicht um deutsche Sonderwege, denn die Gefahren sind mit dem NS-Regime keineswegs erledigt, sie sind mit ihm nur voll ins Licht getreten: „Die Räume, die Freiheiten, die Rechte, welche die Individuen in ihren Konflikten mit den zentralen Mächten erlangen, bahnen jedesmal eine stille, aber wachsende Einschreibung ihres Lebens in die staatliche Ordnung an und liefern so der souveränen Macht, von der sie sich eigentlich freizumachen gedachten, ein neues und noch furchterregenderes Fundament.“ Wissenschaftliche Spekulationen abstrahieren vom millionenfachen individuellen Leid und verstellen schnell den Blick darauf. Trotzdem sind sie notwendig, nicht zuletzt, um einem anderen Prozeß, der statt auf die Ratio auf Überredung, Ritualisierung, auf Gefühle und religiöse Leerstellen abzielt, die Waage zu halten. Auschwitz und der Holocaust werden gegenwärtig zu dominanten Erinnerungsfiguren mit Appell-Charakter. Der Bezug auf sie wird für kollektive Selbstbilder zunehmend verbindlich, ja zentral, längst übt er eine normative und politische Kraft aus. Begleitet wird das von einer Sakralisierung, die keinen Widerspruch duldet, weil sie ihre Evidenz in sich selber zu tragen glaubt. Dieser Prozeß der „Mythomotorik“ (J. Assmann), jedenfalls wie er zur Zeit verläuft, ist für Deutschland hochproblematisch, denn das schlimmste Verbrechen, das von Deutschen begangen wurde, in den Mittelpunkt des nationalen Selbstbildes zu stellen, bedeutet, den eigenen Unwert zur zentralen Kategorie der kollektiven Identität zu erheben. Wer das tut, signalisiert, daß er seine Existenz innerlich als beendet ansieht. Er wird zum Zombie. Transformation der Politik in einen Raum nackten Lebens Ganz anders ist das im Fall von Israel. Nach Dan Diner gelten dort für das eigene Existenzrecht drei Begründungen: die göttliche Zusage, das Naturrecht und – Auschwitz. Die Grenzen von 1948 bis 1967 seien die „Grenzen von Auschwitz“, auf welche die westliche Welt kategorisch verpflichtet sei, und zwar, weil „der Holocaust mit dem christlichen Antisemitismus auf das engste verbunden gewesen“ sei. Nicht nur, daß Religion, Geschichte, Politik hier zusammenfließen, dieses Selbstbild beansprucht eine universalistische Geltung und ein missionarisches Recht. In diesem Sinne schreibt der Literaturprofessor Geoffrey Hartmann, der Mitbegründer und Leiter eines Video-Archivs zum Holocaust ist, in seinem Buch „Der längste Schatten“, die Bürde der Shoa könne nicht überwunden werden, „weil sie eben nicht auf etwas Vertrautes reduziert werden kann. (…) Es ist wahr, daß eine solche Sichtweise die Geschichte entzweit, indem sie eine Zäsur postuliert, die von entscheidenderer Bedeutung ist als ein Erscheinen Gottes.“ Der Satz bleibt ohne Begründung. Im Buch reihen sich Tautologien, raunende Andeutungen und assoziative Sprünge aneinander. Nach 300 Seiten Lektüre fühlt man sich wie nach dem Besuch in einer Alchimistenküche. Philosophische Grundlage solcher Texte ist die These Hannah Arendts, in Auschwitz sei das „radikal“ oder „absolut Böse“ sichtbar geworden. Sie griff hier Kants Wort vom „schlechthin bösen Willen“ auf, bei dem der Widerstreit gegen das menschliche Sittengesetz selbst die Triebfeder ist und das Böse um des Bösen willen getan wird. Das war für Kant „teuflisch“ und auf den Menschen nicht anwendbar. Für Arendt ist die Lagerwelt die Konsequenz eines totalitären, deduzierenden Denkens, an deren Anfang ein teuflischer „Suprasinn“ steht, „der von menschlichem Trachten und Handeln ganz unabhängig bleibt“. Götz Alys Nachweis handfester materieller Interessen ist eine empirische Widerlegung dieser These. Agamben wendet ein, Arendt habe übersehen, daß „die Politik in unserer Zeit vollständig Biopolitik geworden ist“ und „es gerade die radikale Transformation der Politik in einen Raum des nackten Lebens (also des Lagers) ist, welche die totale Herrschaft legitimiert und notwendig macht“. Und Ernst Nolte kommt im Schlußkapitel seiner „Streitpunkte“ zu dem Ergebnis, der Holocaust sei „unter den außerordentlichen Ereignissen des Jahrhunderts singulär, weil nie zuvor in der Weltgeschichte der Versuch gemacht wurde, den als Dekadenz entstandenen Geschichtsprozeß durch die Vernichtung der biologischen Basis einer kleinen Gruppe von Menschen als der angeblichen Urheber anzuhalten und umzukehren. Er ist aber nicht unverstehbar, denn er hat leicht erkennbare Prämissen, und er war kein der Geschichte enthobenes Werk des ‚absoluten Bösen'“. Solche Einsichten müßten die sakrale Mythomotorik verlangsamen oder in andere Bahnen lenken. Doch das Gegenteil ist der Fall. An einen Mangel erinnert man besser mit Stille Ein Grund dafür ist die Verführungskraft, die in der praktische Nutzanwendung von Auschwitz liegt. Die New Yorker Kolumnistin Jane Kramer hat das unter „Shoa-Business“ und Norman Finkelstein unter „Holocaust-Industrie“ subsumiert. Israel sichert damit seine Politik gegenüber den Palästinensern propagandistisch und politisch ab. Die „Amerikanisierung des Holocaust“, die seit rund 25 Jahren festzustellen ist, hat einerseits innenpolitische Gründe, vor allem aber flankiert sie den globalen Herrschaftsanspruch der USA ideologisch und moralisch. Die „ständige Konfrontation mit dem absolut Bösen gibt der amerikanischen Nation die immerwährende Möglichkeit, das Böse zu externalisieren und zugleich die Notwendigkeit der eigenen Mission, der freiheitlich-demokratischen Sendung, zu erneuern. Im Angesicht des Holocaust überzeugt sich die amerikanische Nation jeden Tag aufs neue, die einzig unersetzliche Nation der Welt zu sein“, schreibt Detlef Junker, Professor für amerikanische Geschichte. Über die Einzel-, Verbands- und Parteiinteressen in Deutschland, über die politischen Ziele und Zwecke, die inflationär mit „Auschwitz“ begründet werden, braucht man kein Wort mehr zu verlieren. Von dieser vierten Ebene der Interessen wird auf die dritte eingewirkt, um die Mythomotorik künstlich zu beschleunigen, aber auch auf die zweite, die wissenschaftliche. Damit wird die Freiheit der Wissenschaft – und nicht nur sie – extrem tangiert. Hinter jeder Rede über Auschwitz steht heute die Angst vor dem gesellschaftlichen Selbstmord. Die sekundäre, tertiäre und quartäre Ebenen vermengen sich zu einem Flöz des Parasitären, der die Toten nochmals unter sich zu begräbt. Was wäre die richtige Haltung? Der bisher beste Vorschlag stammt vom ungarischen Schriftsteller, Juden und Humanisten György Konrad. In einem Aufsatz gegen das Berliner Holocaust-Denkmal verwahrt er sich dagegen, seine ermordeten Klassenkameraden Vera Klein, Baba Blau, Janos Baumöhl und Miki Feuerstein „für etwas zu benutzen, mit dem ihr verkürztes Leben nichts zu tun hat“. Statt dessen sollte das Jüdische Museum in Berlin das Judentum ganz Europas thematisieren. Die Menschen sollten hineingehen und anschließend in einem Garten vor dem Haus einen Stein ablegen. „An einen schönen Garten denke ich, mit Bänken, auf denen man über das, was man gesehen hat, nachdenken kann. Ein Kieselstein in stummer Ergriffenheit ist eine passende Geste, mehr muß man nicht tun. Scham ist nicht schrill, echte Scham prahlt nicht, Renommiergehabe paßt mehr zur Sünde als zur Reue. Auch der Verlierer ist still. An einen Mangel erinnert man besser mit Stille als mit Lärm. Die auffälligste Eigenschaft der ermordeten Juden ist ihre Abwesenheit, sie sind nicht mehr da. Ich meine nicht den Augenblick ihres Todes, sondern die Jahrzehnte, in denen sie diesem oder jenen gefehlt haben.“ Fotos: Ehemaliges Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau (2004): Den Verrat an den positiven Traditionen Deutschlands mitdenken, Bahnschienen nach Auschwitz: Singulär, aber nicht unverstehbar

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