Markus Krall Freiheit oder Untergang

 

Der Wechsel ist beständig

Nach nur drei Monaten als verantwortlicher Redakteur der Seite „Zeitgeist und Medien“, des Leserforums und der Rubrik „Pro & Contra“ hat Andreas Graudin die Redaktion wieder verlassen. Und alle fragen sich warum? „Um mich beruflich an anderer Stelle zu verwirklichen“, ließ er daraufhin verlauten und übergab den Stab an seinen Nachfolger. Doch Gemach! Keine Zeit für Traurigkeit! Der belesene und Wissen versprühende Nordhesse bleibt der JUNGEN FREIHEIT auch weiterhin als Autor erhalten. Erhalten bleiben uns vor allem auch seine letzten Zeilen, die er als verantwortlicher „Zeitgeist“-Macher zu später Stunde nachdenklich in die Tastatur tippte. Zeilen, die bewegen, und Zeilen, die es in sich haben: „Ich wünsche der JUNGEN FREIHEIT, immer ein konservatives Forum zu bleiben, ständig die geistige Auseinandersetzung mit ‚Links‘ und der ‚Mitte‘ zu suchen, Denkverbote beharrlich in Frage zu stellen und zu erschüttern – kurz: ein Flaggschiff der Meinungs- und Pressefreiheit zu sein. Eine steigende Auflage und eine treue Leserschaft machen es mir leichter, ohne schlechtes Gewissen meinen Abschied zu nehmen.“ Übrigens: Graudins Autoren-Präsenz inder JF schlägt sich diese Woche in dem Nachruf auf Ephraim Kishon nieder (siehe Seite 16). Curd-Torsten Weick

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