Anzeige
Anzeige

Chaos in der Hauptstadt: Preiswerte Hotels für Opfer von Strom-Anschlag? Jetzt platzt die Giffey-Lüge

Chaos in der Hauptstadt: Preiswerte Hotels für Opfer von Strom-Anschlag? Jetzt platzt die Giffey-Lüge

Chaos in der Hauptstadt: Preiswerte Hotels für Opfer von Strom-Anschlag? Jetzt platzt die Giffey-Lüge

Das Bild zeigt Berlins Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey von der SPD.
Das Bild zeigt Berlins Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey von der SPD.
Berlins Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD): Angekündigte Hilfe entpuppt sich als Luftnummer. Foto: picture alliance/dpa | Michael Ukas
Chaos in der Hauptstadt
 

Preiswerte Hotels für Opfer von Strom-Anschlag? Jetzt platzt die Giffey-Lüge

Berlins Wirtschaftssenatorin Giffey verspricht, daß Opfer des linken Anschlags auf das Stromnetz preiswert in zahlreichen Hotels übernachten könnten. Eine Recherche des Journalisten Boris von Morgenstern zeigt nun: Das stimmt offenbar gar nicht.
Anzeige

BERLIN. Die Hilfe der Berliner Landesregierung für Bürger, die aktuell vom Stromausfall im Südwesten der Hauptstadt betroffen sind (JF berichtete), läuft deutlich schleppender als geplant. Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) hatte auf ihrem Facebook-Profil am Wochenende angekündigt, daß mehrere Berliner Hotels ab 70 Euro pro Nacht ein Doppelzimmer mit Frühstück mit dem Rabattcode „Stromausfall“ für Betroffene anbieten werden. Jedoch bot kein einziges der gelisteten Hotels diesen Rabattcode auf seiner Webseite an, wie der Journalist und YouTuber Boris von Morgenstern am Montag nach zahlreichen Tests berichtete.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Von Morgenstern nennt unter anderem das Hilton-Hotel als Beispiel für eines der mehr als 100 Dienstleister, die Sonderkonditionen für Opfer des Stromausfalls anbieten. Dort kostet ein Zimmer mit Frühstück aktuell 192 Euro, allerdings gibt es keine Möglichkeit, bei der Buchung mit dem Code „Stromausfall“ einen Rabatt zu erhalten. Andere Hotels, die ebenfalls von der Stadt Berlin auf deren Webseite als Teilnehmer der Aktion ausgewiesen werden, hatten teilweise falsche Telefonnummern oder uneinheitliche Preise.

Berlin entschädigt die Hotels nicht

Auch erhebt von Morgenstein Vorwürfe gegen Giffey. Die Wirtschaftssenatorin hatte versprochen, das Land Berlin werde „in all diesen Fällen auf die Erhebung der City Tax“ verzichten. Diese beträgt 7,5 Prozent des Nettoentgelts für eine Übernachtung – ohne Nebenkosten, wie beispielsweise Frühstück. Ein Berliner Hotel erhob diese Zusatzsteuer jedoch weiterhin, wie das Video von Morgensterns zeigt. Zudem ging die Hilfsaktion von den Berliner Hotels selbst aus, die Stadt entschädigt die Unternehmer dafür nicht finanziell.

Am frühen Samstag morgen hatte ein großflächiger Stromausfall Teile des Südwestens der Hauptstadt lahmgelegt, mehr als 30.000 Haushalte haben noch immer keinen Strom. Ursache ist nach Angaben des Betreibers der Brand einer Kabelbrücke am Teltowkanal, durch den mehrere Leitungen zum nahegelegenen Kraftwerk Lichterfelde beschädigt wurden. Die linksextreme „Vulkangruppe“ bekannte sich zu dem Anschlag, Sicherheitsbehörden schätzten das Bekennerschreiben als authentisch ein. (st)

Berlins Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD): Angekündigte Hilfe entpuppt sich als Luftnummer. Foto: picture alliance/dpa | Michael Ukas
Anzeige
Anzeige

Der nächste Beitrag

ähnliche Themen
aktuelles