WIESBADEN. Im Jahr 2024 hatten 29 Prozent der Schüler an allgemeinbildenden Schulen in Deutschland einen Migrationshintergrund. Das teilte das Statistische Bundesamt anläßlich des Internationalen Tageses der Bildung mit. Damit war bereits fast jeder dritte Schüler Migrant oder Nachkomme von Migranten.
Gegenüber dem Jahr 2019 nahm der Anteil damit weiter zu. Damals lag der Migrantenanteil unter Schülern noch bei 26 Prozent.
Nur 59 Prozent der Schüler ohne Migrationshintergrund
Nach der Definition von Destatis gelten Personen als Migranten, wenn sie selbst oder deren beide Elternteile seit dem Jahr 1950 nach Deutschland eingewandert sind. Weitere zwölf Prozent der Schüler hatten einen ausländisch geborenen Elternteil. Damit gehörten nur noch 59 Prozent der Schülerschaft vollständig zur einheimischen Bevölkerung.
Bei den Lehrern spielte Migration hingegen weiterhin eine Nebenrolle. Lediglich elf Prozent der Lehrkräfte an allgemeinbildenden Schulen hatten einen Migrationshintergrund. Grundlage der Erhebung ist der Mikrozensus 2024 des Statistischen Bundesamtes. (rr)






