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Migration und Kriminalität: Zu viele „junge Männer aufgenommen“: SPD-Minister schlägt Alarm

Migration und Kriminalität: Zu viele „junge Männer aufgenommen“: SPD-Minister schlägt Alarm

Migration und Kriminalität: Zu viele „junge Männer aufgenommen“: SPD-Minister schlägt Alarm

Der Bremer SPD-Innensenator Ulrich Mäurer schlägt Alarm. In seinen Augen geht das Gewaltproblem in Deutschland auf eine verfehlte Einwanderungspolitik zurück. insbesondere auf die Aufnahme zu vieler junger Männer.
Der Bremer SPD-Innensenator Ulrich Mäurer schlägt Alarm. In seinen Augen geht das Gewaltproblem in Deutschland auf eine verfehlte Einwanderungspolitik zurück. insbesondere auf die Aufnahme zu vieler junger Männer.
Ulrich Mäurer (l.), Innensenator von Bremen, gemeinsam mit Bundesinnenministerin Nancy Faeser und dem Hamburger Innensenator Andy Grote (alle SPD) bei einer Pressekonferenz. Foto: picture alliance/dpa | Sina Schuldt
Migration und Kriminalität
 

Zu viele „junge Männer aufgenommen“: SPD-Minister schlägt Alarm

Der Bremer SPD-Innensenator Ulrich Mäurer warnt vor den Folgen unkontrollierter Einwanderung – und stellt einen Zusammenhang zwischen Gewalt und jungen männlichen Migranten her. Von der künftigen Bundesregierung verlangt er deutliche Konsequenzen.
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BREMEN. Der Bremer Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) hat die Migrationspolitik der vergangenen Jahre scharf kritisiert. Deutschland habe zu viele junge Männer aufgenommen – das habe zu einem massiven Gewaltproblem geführt, sagte Mäurer der Bild.

„Hätten wir mehr Frauen und Kinder und nicht junge Männer aufgenommen, hätten wir jetzt nicht diese Probleme“, betonte der Sozialdemokrat mit Blick auf die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) für 2024, die seine Parteifreundin, Bundesinnenministerin Nancy Faeser, gestern vorgestellt hatte.

Mäurer fordert mehr Abschiebungen

Die PKS weist mehr als 217.000 Gewalttaten aus – der höchste Stand seit 2010. Ausländer sind bei den Gewalttaten mit einem Anteil von rund 43 Prozent stark überrepräsentiert, da der Ausländeranteil an der Gesamtbevölkerung in Deutschland lediglich etwa 15 Prozent beträgt.

Mäurer forderte angesichts dieser Entwicklung eine deutlich strengere Steuerung der Migration. In einem möglichen Koalitionsvertrag zwischen SPD und Union müßten dafür „die Weichen gestellt werden“, denn viele Städte und Kommunen seien „wegen der fehlenden Steuerung in Teilen überfordert“, machte er deutlich.

Zudem verlangte der Innensenator mehr Abschiebungen abgelehnter Asylbewerber und kritisierte: „Von zehn Personen, die einwandern, bleiben am Ende wegen der Rechtslage neun bei uns.“ Das sei deutlich zu viel. (dh)

Ulrich Mäurer (l.), Innensenator von Bremen, gemeinsam mit Bundesinnenministerin Nancy Faeser und dem Hamburger Innensenator Andy Grote (alle SPD) bei einer Pressekonferenz. Foto: picture alliance/dpa | Sina Schuldt
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