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„Gehört in die Hand Jüngerer“: Strack-Zimmermann will doch nicht FDP-Chefin werden

„Gehört in die Hand Jüngerer“: Strack-Zimmermann will doch nicht FDP-Chefin werden

„Gehört in die Hand Jüngerer“: Strack-Zimmermann will doch nicht FDP-Chefin werden

Das Foto zeigt FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann
Das Foto zeigt FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann
Verbindet mit sich selbst keinen „frischen Aufbruch“: Marie-Agnes Strack-Zimmermann. Foto: IMAGO / Sven Simon
„Gehört in die Hand Jüngerer“
 

Strack-Zimmermann will doch nicht FDP-Chefin werden

FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann erteilt einer Kandidatur für den Parteivorsitz eine Absage. Sie kann sich aber vorstellen, an anderer Stelle mitzuwirken. Für ihre Partei hat sie eine Empfehlung.
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BERLIN/BRÜSSEL. Die EU-Parlamentarierin Marie-Agnes Strack-Zimmermann will doch nicht FPD-Chefin werden. Auf die Frage, ob man auch aus Brüssel eine Partei führen könne, sagte die 66jährige im Politico-Podcast vom Donnerstag: „Nein, darum geht es nicht. Die Partei wird geführt werden von jungen Menschen.“ Zuvor hatte sie schon in der Talkshow bei Markus Lanz argumentiert, die FDP gehöre in die Hand einer anderen Generation.

Unmittelbar nach der Bundestagswahl hatte Strack-Zimmermann noch Spekulationen genährt, sie wolle für den FDP-Vorsitz kandidieren. Der Bild sagte sie in der Wahlnacht, sie werde dort in der Partei Verantwortung übernehmen, „wo es notwendig ist und wo es gewünscht wird“. Medialen Spekulationen, sie wolle kandidieren, nachdem Christian Lindner seinen Rückzug angekündigt hat, war sie in der Folge nicht eindeutig entgegengetreten.

Für ein Team steht Strack-Zimmermann zur Verfügung

Allerdings hatte sie schon in der vergangenen Woche im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ausgeführt, sie wisse nicht, „ob Herr Kubicki und ich der frische Aufbruch sind“. FDP-Vize Wolfgang Kubicki hatte Interesse am Parteivorsitz erkennen lassen und unter anderem auf seine Bekanntheit und Erfahrung verwiesen.

Strack-Zimmermann betonte nun, die Erfahrung lehre, „daß ein paar Alte, die mitmischen und auch ihre Erfahrung in einem Team beibringen – wenn die Partei das will, sollten wir das machen. Aber die Führung gehört in die Hand Jüngerer.“

Junge Kandidaten wollen nicht

Auf X begründete Strack-Zimmermann ihre Entscheidung später außerdem mit ihrer „herausfordernden Rolle als Vorsitzende des Ausschusses für Sicherheit und Verteidigung im Europäischen Parlament“. Der Parteivorsitz sei damit nicht vereinbar. Zugleich wiederholte die Politikerin ihre Forderung nach einer „thematischen Verbreiterung“ der FDP.

Als junge Anwärter auf den Parteivorsitz waren unter anderem die Bundestagsabgeordneten Johannes Vogel (42) und Konstantin Kuhle (36) gehandelt worden. Beide gaben aber nach der Bundestagswahl an, nicht zur Verfügung zu stehen. Es seien jetzt die an vorderster Front gefragt, die Politik hauptberuflich machen, argumentierte Vogel, der kein Mandat in einem Berufsparlament mehr innehat. (ser)

Verbindet mit sich selbst keinen „frischen Aufbruch“: Marie-Agnes Strack-Zimmermann. Foto: IMAGO / Sven Simon
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