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Umfrage des Bayerischen Rundfunks: Start ins Wahljahr: AfD in Bayern auf Höhenflug

Umfrage des Bayerischen Rundfunks: Start ins Wahljahr: AfD in Bayern auf Höhenflug

Umfrage des Bayerischen Rundfunks: Start ins Wahljahr: AfD in Bayern auf Höhenflug

AfD als Umfrage-Sieger: Bayerns erpräsident Markus Söder verharrt mit seiner CSU im 30-Prozent-Turm.
AfD als Umfrage-Sieger: Bayerns erpräsident Markus Söder verharrt mit seiner CSU im 30-Prozent-Turm.
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder verharrt mit seiner CSU im 30-Prozent-Turm. Foto: picture alliance/dpa | Sven Hoppe
Umfrage des Bayerischen Rundfunks
 

Start ins Wahljahr: AfD in Bayern auf Höhenflug

Der erste Bayern-Trend im Wahljahr läßt die AfD jubeln. Sie liegt klar vor SPD, FDP und Freien Wählern. Die CSU verharrt unter 40 Prozent, die Liberalen würden aus dem Parlament fliegen.
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MÜNCHEN. Laut einer Umfrage von Infratest dimap im Auftrag des Bayerischen Rundfunks erreichen die Regierungsparteien CSU und Freie Wähler zusammen zwar keine absolute Mehrheit der Wählerstimmen (48 Prozent), könnten ihre Koalition aber fortsetzen. Die SPD fällt auf das schlechteste Ergebnis seit 104 Jahren, die AfD würde auf Platz drei vorrücken.

Die Bayern bestimmen am 8. Oktober über die Zusammensetzung des neuen Landtags. Wäre die Wahl schon am nächsten Sonntag, würden sich 38 Prozent für die CSU entscheiden. Das sind nur 0,8 Punkte mehr als beim schlechtesten Ergebnis aller Zeiten vor fünf Jahren. 2003 hatte die Partei unter Edmund Stoiber noch 60,3 Prozent erzielt.

Auch die Grünen halten mit 18 Prozent in etwa ihr Ergebnis von 2018, als sie 17,6 Prozent erzielten. Das reicht für Platz zwei.

AfD als großer Gewinner

Großer Gewinner wäre die AfD, die mit 13 Prozent 2,8 Punkte zulegen könnte und an dem CSU-Koalitionspartner Freie Wähler (FW) vorbeizieht. Die in Bayern sehr konservativ ausgerichteten FW kommen auf 10 Prozent – das sind 1,6 Punkte weniger als vor fünf Jahren.

Die SPD, die nach Sexismus-Vorwürfen gerade ihren Generalsekretär verloren hat, spielt in Bayern weiter keine Rolle und würde mit 9 Prozent ihr schlechtestes Ergebnis seit der ersten freien und gleichen Wahl 1919 erzielen. Damit würden die Sozialdemokraten ihr Debakel von 2018 (9,7 Prozent) noch einmal unterbieten und nur noch auf Rang fünf landen.

Um den Wiedereinzug ins Parlament muß die FDP bangen. Sie liegt aktuell bei vier Prozent. Schon 2018 war die Wahl für die Liberalen eine Zitterpartie. Mit 5,1 Prozent hatten sie es nur knapp geschafft. Für sonstige Parteien würden 8 Prozent der Bayern votieren. (fh)

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder verharrt mit seiner CSU im 30-Prozent-Turm. Foto: picture alliance/dpa | Sven Hoppe
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