Anzeige
Anzeige

Jahres-Höchstwert: Rekordwert: Zahl der Asylanträge steigt deutlich an

Jahres-Höchstwert: Rekordwert: Zahl der Asylanträge steigt deutlich an

Jahres-Höchstwert: Rekordwert: Zahl der Asylanträge steigt deutlich an

Asylbewerber vor einer Erstaufnahmestelle in Hessen: Im Oktober kamen deutlich mehr Migranten als im Vormonat.
Asylbewerber vor einer Erstaufnahmestelle in Hessen: Im Oktober kamen deutlich mehr Migranten als im Vormonat.
Asylbewerber vor einer Erstaufnahmestelle in Hessen: Im Oktober kamen deutlich mehr Migranten als im Vormonat Foto: picture alliance/dpa | Boris Roessler
Jahres-Höchstwert
 

Rekordwert: Zahl der Asylanträge steigt deutlich an

Deutschland bricht Rekorde. Im Oktober 2023 wurden so viele Asylanträge gestellt wie seit September 2016 nicht mehr. Die Dunkelziffer dürfte noch höher sein.
Anzeige

Petition AfD Verbot

BERLIN. Im Oktober haben fast 32.000 Personen einen Erstantrag auf Asyl in Deutschland gestellt. Das ist der bisher höchste Wert in diesem Jahr. Im September hatten noch weniger als 28.000 Menschen Asyl beantragt. Das geht aus den neuesten Zahlen des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge hervor.

Mit mehr als 10.000 Anträgen bleibt Syrien das Hauptherkunftsland. Am zweithäufigsten kamen Migranten aus der Türkei, etwa 9.600 Personen kamen vom Bosporus. Aus Afghanistan reisten etwa 3.800 Migranten ein, um Asyl zu beantragen. Damit kommen mehr als zwei Drittel der Erstantragsteller aus diesen drei Staaten.

Nicht nur für das laufende Jahr bedeuten diese Zahlen einen Höchststand. Der letzte Monat mit höheren Zahlen war der September 2016. Die Statistik ist jedoch nicht ganz aussagekräftig. Weil die Behörden vielerorts überlastet sind, bleiben Anträge oft mehrere Monate lang unbearbeitet. Die oben genannten Zahlen beziehen sich ausschließlich auf im Oktober eingegangene Anträge, die tatsächliche Zahl von Eingereisten liegt höher. (st)

Asylbewerber vor einer Erstaufnahmestelle in Hessen: Im Oktober kamen deutlich mehr Migranten als im Vormonat Foto: picture alliance/dpa | Boris Roessler
Anzeige
Anzeige

Der nächste Beitrag

ähnliche Themen