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Meinungsumfrage: So unzufrieden sind die Deutschen mit der Ampelkoalition

Meinungsumfrage: So unzufrieden sind die Deutschen mit der Ampelkoalition

Meinungsumfrage: So unzufrieden sind die Deutschen mit der Ampelkoalition

Ampelpolitiker Baerbock, Habeck, Scholz, Lindner
Ampelpolitiker Baerbock, Habeck, Scholz, Lindner
Ampel-Koalitionäre Annalena Baerbock, Robert Habeck, Olaf Scholz und Christian Lindner, Quelle: Picture Alliance
Meinungsumfrage
 

So unzufrieden sind die Deutschen mit der Ampelkoalition

Der Unmut über die Arbeit der Bundesregierung ist groß. In einer Umfrage zeigt sich die Mehrheit der Deutschen unzufrieden mit der Politik der Ampelkoalition. Besonders deutlich wird das am Beispiel Sachsen. In der Sonntagsfrage profitieren davon zwei Parteien.
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BERLIN. Die Ampelkoalition hat bei der Mehrheit der Bürger einen schlechten Stand. So bewerteten 61 Prozent der Deutschen in einer Umfrage die Arbeit der Bundesregierung als schlecht, davon 45 Prozent sogar als „sehr negativ“, wie eine Meinungserhebung des Instituts Civey im Auftrag des Spiegel ergab. Nur 29 Prozent sind demnach zufrieden mit der Politik von SPD, Grünen und FDP.

Gerade die Ostdeutschen haben keine hohe Meinung von der Regierung. In Sachsen-Anhalt sind nur zwölf Prozent der Meinung, die Ampelkoalition mache eine gute Arbeit. Und in Sachsen sind 80 Prozent der Befragten unzufrieden mit der Truppe von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD).

CDU profitiert von Unzufriedenheit mit Ampel

Auch die Wähler der Regierungsparteien hadern gut ein Jahr nach dem Urnengang mit ihrer damaligen Entscheidung. 73 Prozent derjenigen, die damals für die FDP votierten, bewerten die Arbeit der Koalition negativ. Zudem zeichnet sich in der Frage über eine Reform des Staatsbürgerrechts ein neuer Streit innerhalb der Ampel ab.

Von der Unzufriedenheit der Deutschen mit der Regierung könnte derzeit die CDU profitieren. In der Sonntagsfrage gaben 28 Prozent an, wenn Bundestagswahl wäre, die Christdemokraten zu wählen. Zweitstärkste Kraft wären in dem Fall die Grünen (21 Prozent) vor der SPD (19 Prozent). Die AfD käme in dem Fall auf 13 Prozent. Ebenfalls im Bundestag vertreten wäre die FDP mit sieben Prozent. Die Linkspartei käme mit vier Prozent nicht ins Parlament. (ag)

Ampel-Koalitionäre Annalena Baerbock, Robert Habeck, Olaf Scholz und Christian Lindner, Quelle: Picture Alliance
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