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Corona-Maßnahmen: Bayern verzichtet auf Maskenpflicht in Bus und Bahn

Corona-Maßnahmen: Bayern verzichtet auf Maskenpflicht in Bus und Bahn

Corona-Maßnahmen: Bayern verzichtet auf Maskenpflicht in Bus und Bahn

In Bayern soll die Maskenpflicht in Bus und Bahn am Wochenende vorbei sein (Symbolbild) Foto: picture alliance/dpa | Julian Rettig
In Bayern soll die Maskenpflicht in Bus und Bahn am Wochenende vorbei sein (Symbolbild) Foto: picture alliance/dpa | Julian Rettig
In Bayern soll die Maskenpflicht in Bus und Bahn am Wochenende vorbei sein (Symbolbild) Foto: picture alliance/dpa | Julian Rettig
Corona-Maßnahmen
 

Bayern verzichtet auf Maskenpflicht in Bus und Bahn

Bayern verabschiedet sich von der Maskenpflicht in Bus und Bahn. Das sorgt nicht nur für Lob. Doch das süddeutsche Bundesland ist mit seiner Lockerung der Corona-Maßnahmen nicht allein. Was sagt Lauterbach dazu?
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MÜNCHEN. In Bayern hat die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen des Nahverkehrs bald ein Ende. Das süddeutsche Bundesland will das Maskentragen dort ab dem Wochenende nur noch empfehlen, berichtete der BR. Darauf habe sich das Kabinett am Dienstag vormittag geeinigt.

Die bayerische Landesregierung aus CSU und Freien Wählern sei aufgrund der aktuell stabilen Infektionslage zu der Entscheidung gekommen. Die Corona-Zahlen gehörten dort seit langem zu den niedrigsten in ganz Deutschland. Es gelte nun verstärkt die Eigenverantwortung der Bürger. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) plädierte schon im November für eine Aufhebung der Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr.

Der Landesvorsitzende der FDP in Bayern, Martin Hagen, twitterte dazu: „Eine vernünftige Entscheidung.“ Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) „sollte dem Beispiel folgen und die Maskenpflicht endlich auch in Fernzügen beenden“. Wer wolle, könne sich eigenverantwortlich schützen.

Lauterbach pocht auf Maskenpflicht

Kritik an der Entscheidung kam von der SPD-Landtagsabgeordneten Ruth Waldmann. Sie bezeichnete das Vorgehen als „sehr fragwürdig“. Derzeit seien Kliniken und Arztpraxen „überlaufen von Menschen mit Atemwegsbeschwerden“.

Am Montag abend hatten sich die Gesundheitsminister der Bundesländer nicht auf ein einheitliches Vorgehen bei den Corona-Maßnahmen einigen können. Der Präsident des Robert-Koch-Instituts, Lothar Wieler, und Lauterbach pochen weiterhin auf eine Isolation von positiv Getesteten und verbindlichen Masken, wie der Gesundheitsminister twitterte.

In den vergangenen Wochen hatten neben Bayern auch die Bundesländer Baden-Württemberg, Schleswig-Holstein, Hessen und Rheinland-Pfalz das Ende der Isolationspflicht von mindestens fünf Tagen beschlossen. Am Dienstag folgte auch Sachsen-Anhalt diesem Kurs und verkündete ein Ende der Masken- und Isolationspflicht ab Donnerstag. (ag)

In Bayern soll die Maskenpflicht in Bus und Bahn am Wochenende vorbei sein (Symbolbild) Foto: picture alliance/dpa | Julian Rettig
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