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„Letzte Generation“: Autobahn-Blockade: Der erste verletzte „Aktivist“

„Letzte Generation“: Autobahn-Blockade: Der erste verletzte „Aktivist“

„Letzte Generation“: Autobahn-Blockade: Der erste verletzte „Aktivist“

Der erste Verletzte. Ein Mitarbeiter der DHL und ein Autofahrer ziehen einen Demonstranten der Gruppe "Letzte Generation" von der Berliner Autobahn-Ausfahrt.
Der erste Verletzte. Ein Mitarbeiter der DHL und ein Autofahrer ziehen einen Demonstranten der Gruppe "Letzte Generation" von der Berliner Autobahn-Ausfahrt.
Ein Mitarbeiter der DHL und ein Autofahrer ziehen einen Demonstranten der Gruppe „Letzte Generation“ von der Berliner Autobahn-Ausfahrt. Foto: picture alliance/dpa | Paul Zinken
„Letzte Generation“
 

Autobahn-Blockade: Der erste verletzte „Aktivist“

BERLIN. Nach der Räumung einer Blockade der Berliner Stadtautobahn ist einer der Nötiger verletzt worden. Auf einem Video, das die sogenannte „Letzte Generation“ gestern veröffentlichte, behauptet ein „Aktivist“, einen Schlüsselbeinbruch, eine leichte Gehirnerschütterung und Schürfwunden erlitten zu haben. Außerdem sei sein Rucksack zerrissen worden.

Ein Sprecher der Berliner Polizei bestätigte inzwischen, daß ein Demonstrant verletzt wurde. Demnach seien sowohl der Sachverhalt als auch das Video den Ermittlern bekannt. Ereignet habe sich der Vorfall an der Autobahnabfahrt Konstanzer Straße, wo acht selbsternannte Klimaschützer den Berufsverkehr blockierten. Vier von ihnen hatten sich offenbar festgeklebt.

Nachdem die Beamten die Fahrbahn geräumt hatten, wollten die Blockierer sich umgehend wieder auf die Straße setzen. Mit Schieben und Wegdrücken hätten die Polizisten dies verhindert. Kurz darauf habe ein Mann über Kopf- und Schulterschmerzen geklagt. Daraufhin riefen die Beamten einen Rettungswagen, der den mutmaßlichen Nötiger ins Krankenhaus brachte.

Autofahrer zeigen Zivilcourage

Zu den Vorwürfen der „Letzten Generation“, ein Beamter haben den Störer zu Fall gebracht, äußerte sich der Polizei-Sprecher nicht. Allerdings werde man dies prüfen.

An anderen Stellen zeigten Autofahrer Zivilcourage und zogen Blockierer eigenhändig von der Straße. So legten, wie auf dem Foto zu sehen, an einer Stadtautobahnausfahrt ein Paketbote und ein weiterer Verkehrsteilnehmer selbst Hand an. Gemeinsam zerrten sie einen „Aktivisten“ am Rucksack von der Straße. (fh)

Ein Mitarbeiter der DHL und ein Autofahrer ziehen einen Demonstranten der Gruppe „Letzte Generation“ von der Berliner Autobahn-Ausfahrt. Foto: picture alliance/dpa | Paul Zinken
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