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Neues Totimpfstoff-Präparat: Ramelow fordert Zweifler zum Impfen auf

Neues Totimpfstoff-Präparat: Ramelow fordert Zweifler zum Impfen auf

Neues Totimpfstoff-Präparat: Ramelow fordert Zweifler zum Impfen auf

Ramelow
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Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linkspartei) Foto: picture alliance/dpa | Michael Reichel
Neues Totimpfstoff-Präparat
 

Ramelow fordert Zweifler zum Impfen auf

ERFURT. Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linkspartei) hat dazu aufgerufen, sich mit dem neu zugelassenen Corona-Impfstoff des US-amerikanischen Herstellers Novavax impfen zu lassen. „Ich sage denjenigen, die den mRNA-Impfstoffen ablehnend gegenüberstehen und derzeit demonstrieren gehen: Wenn Sie sich ernst nehmen, dann müssen Sie sich nun auch impfen lassen.“

Als Ministerpräsident aus einem östlichen Bundesland freue er sich ganz besonders über die Neuzulassung des Vakzins, betonte Ramelow am Dienstag dem Redaktionsnetzwerk Deutschland gegenüber.

Jetzt gehe es nur noch um die Produktion und Bereitstellung von genügend Präparaten. Dann stehe einer breiten Impfung mit dem Vakzin nichts mehr im Wege.

Erster konventioneller Corona-Impfstoff bekommt Zulassung

Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) hat am Montag einen neuen Corona-Impfstoff vom US-amerikanischen Hersteller Novavax zugelassen. Anders als bei den derzeit üblichen Präparaten wird das Mittel von Novavax häufig als sogenannter Totimpfstoff bezeichnet, auch wenn das nicht ganz zutrifft.

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Dennoch steht Novavx konventionellen Impfstoffen etwas näher als etwa die mRNA-Mittel von Biontech oder Moderna. Novavax funktioniert ähnlich wie eine herkömmliche Hepatitis A- oder Grippeschutzimpfung.

Justizminister: „Niemand soll gegen seinen Willen geimpft werden“

Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) warnte unterdessen davor, die Bürger zum impfen zu zwingen. „Klar ist: Niemand soll gegen seinen Willen mittels physischen Zwangs geimpft werden“, unterstrich er im Interview für Funke-Mediengruppe am Dienstag. „Wir haben es hier mit einem sehr kontroversen medizinethischen Thema zu tun“, mahnte Buschmann im Hinblick auf eine allgemeine Impfpflicht.

Man dürfe es sich in der Diskussion nicht zu leicht machen. Bei Verstößen gegen die Impfpflicht plädierte er dafür, diese als Ordnungswidrigkeiten zu behandeln und mit Bußgeldern zu belegen. (fw)

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linkspartei) Foto: picture alliance/dpa | Michael Reichel
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