Blaulicht
Polizeieinsatz in Nordrhein-Westfalen (Symbolbild) Foto: picture alliance/Geisler-Fotopress
Flaschen auf Beamte

Köln: Aggressive Jugendliche attackieren Polizei

KÖLN. Die Polizei in Köln ist am Wochenende von einer großen Gruppe Jugendlicher attackiert worden. Nur mit Verstärkung gelang es den Beamten, die Situation unter Kontrolle zu bringen. In der Nacht zu Sonntag wurde die Polizei gegen 2.30 Uhr wegen einer Ruhestörung in Köln-Deutz gerufen. Die Beamten trafen dort auf eine 150-köpfige Personengruppe von Jugendlichen, die lautstark feierten.

„Die vor Ort eintreffenden Polizisten bekamen sofort eine hohe Aggressivität und Distanzlosigkeit zu spüren. Aus der Gruppe heraus beleidigten einige die Einsatzkräfte in Fäkalsprache und bewarfen sie mit Flaschen“, teilte die Polizei am Sonntag mit. Als weitere Polizisten zur Verstärkung eintrafen, flüchteten die Störer und Pöbler. Zur Herkunft der Nationalität der aggressiven Jugendlichen machte die Polizei keine Angaben.

Kölns Polizeipräsident Uwe Jacob zog dennoch eine positive Bilanz zum vergangenen Wochenende: „Unsere erhöhte Präsenz im innerstädtischen Bereich und die frühzeitige Intervention der Einsatzkräfte an den Brennpunkten haben Wirkung gezeigt.“

SPD-Politikerin Dreyer irrtiert mit Äußerungen zur Polizei

In den vergangenen Wochen hatten randalierende Jugendliche und junge Männer, der Großteil davon mit Migrationshintergrund, mit Krawallen in Stuttgart und Frankfurt am Main für Schlagzeilen gesorgt. Auch hierbei wurde die alarmierte Polizei teils heftig attackiert.

Unterdessen sorgte die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) mit Äußerungen zu den Krawallen für Irritationen. Die Polizei solle bei Gewaltexzessen in Innenstädten zurückhaltender auftreten, riet die SPD-Politikerin. „Es ist wichtig, daß die Polizei in solchen Fällen präsent ist, und sie sollte den Weg der Deeskalation gehen“, sagte sie den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. (krr)

 

Polizeieinsatz in Nordrhein-Westfalen (Symbolbild) Foto: picture alliance/Geisler-Fotopress

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