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Einwanderung: Sea Eye benennt Schiff nach getötetem Flüchtlingsjungen

Einwanderung: Sea Eye benennt Schiff nach getötetem Flüchtlingsjungen

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Die deutsche Nichtregierungsorganisation Sea-Eye greift Migranten in einem Schlauchboot auf (Symbolbild) Foto: picture alliance/JOKER
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Sea Eye benennt Schiff nach getötetem Flüchtlingsjungen

Die Flüchtlingshilfsorganisation Sea Eye wird eines ihrer Schiffe nach dem im Mittelmeer ertrunkenen syrischen Jungen „Alan Kurdi“ benennen. Bisher kreuzte es unter dem Namen „Professor Albrecht Penck“ vor der libyschen Küste, griff dort in Seenot geratene Afrikaner auf und brachte sie nach Europa.
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REGENSBURG. Die Flüchtlingshilfsorganisation Sea Eye wird eines ihrer Schiffe nach dem im Mittelmeer ertrunkenen syrischen Jungen „Alan Kurdi“ benennen. Bisher kreuzte es unter dem Namen „Professor Albrecht Penck“ vor der libyschen Küste, griff dort in Seenot geratene Afrikaner auf und brachte sie nach Europa.

Derzeit liegt das Schiff im Hafen von Palma de Mallorca. Taufen wird das Boot am Sonntag der Vater des damals dreijährigen Jungen, Abdullah Kurdi. Dieser hatte bei der Überfahrt von der türkischen an die griechische Küste auch seine Frau und einen weiteren Sohn verloren. „Es geht um Menschen, die täglich im Mittelmeer ertrinken und um den unendlich andauernden Schmerz deren Angehörigen“, begründete Sea-Eye-Sprecher Gorden Isler die Umbenennung. (tb)

Die deutsche Nichtregierungsorganisation Sea-Eye greift Migranten in einem Schlauchboot auf (Symbolbild) Foto: picture alliance/JOKER
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