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Zusammenarbeit mit Türkischer Gemeinde: Schleswig-Holstein will Migrantenanteil im öffentlichen Dienst erhöhen

Zusammenarbeit mit Türkischer Gemeinde: Schleswig-Holstein will Migrantenanteil im öffentlichen Dienst erhöhen

Zusammenarbeit mit Türkischer Gemeinde: Schleswig-Holstein will Migrantenanteil im öffentlichen Dienst erhöhen

Kopftuchträgerin
Kopftuchträgerin
Moslemin am Arbeitsplatz (Symbolbild) Foto: picture alliance/ dpa
Zusammenarbeit mit Türkischer Gemeinde
 

Schleswig-Holstein will Migrantenanteil im öffentlichen Dienst erhöhen

Das Land Schleswig-Holstein will mehr Auszubildende mit Migrationshintergrund im öffentlichen Dienst einstellen. Durch eine Förderung der Türkischen Gemeinde in Höhe von 124.000 Euro soll das Ziel erreicht werden, ausländischstämmige Arbeitnehmer für eine Berufslaufbahn in der Verwaltung anzuwerben.
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KIEL. Das Land Schleswig-Holstein will mehr Auszubildende mit Migrationshintergrund im öffentlichen Dienst einstellen. Um dieses Ziel zu erreichen, kooperiere das Land mit der Türkischen Gemeinde Schleswig-Holstein und fördere die Zusammenarbeit mit rund 124.000 Euro, meldet der NDR.

Der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde von Schleswig-Holstein, Cebel Kücükkaraca, lobte die Maßnahme. „Es ist wichtig, daß das Land und seine Mitarbeiter so bunt sind wie die Gesellschaft, in der wir leben.“ Nach seinen Angaben arbeiteten bislang zu wenig ausländischstämmige Personen in der Verwaltung.

Staatssekretär sieht großes Potential

Der Staatssekretär im Arbeitsministerium, Thilo Rohlfs (FDP), äußerte sich positiv zu den Erfolgsaussichten der Maßnahme. „Wir glauben, daß es in dieser Gruppe viele junge Menschen gibt, die wir erreichen können.“

Das Projekt, eine Erweiterung der Initiative „Ausbildung und Integration für Migranten“, stehe nicht nur Türkischstämmigen zur Verfügung. Die Türkische Gemeinde arbeite bereits mit jungen Menschen aus 27 Nationen zusammen. „Wir sind für alle Migranten da, ob aus Afrika, dem arabischen Raum, Rußland oder Südamerika“, betonte Kücükkaraca. (ag)

Moslemin am Arbeitsplatz (Symbolbild) Foto: picture alliance/ dpa
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