Islamischer Staat

Polizei nimmt Terrorverdächtige in Hamburg fest

HAMBURG. Sicherheitskräfte haben am Dienstag in Hamburg eine mutmaßliche Helferin der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) verhaftet. Die 40 Jahre alte Songül G. steht im Verdacht, den IS in vier Fällen unterstützt zu haben, teilte die Bundesanwaltschaft mit. Die Wohnung der Verdächtigen in der Hansestadt wurde von Beamten des Bundeskriminalamtes, der Bundespolizei und der Hamburger Polizei durchsucht.

Der Verhafteten, die die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt, wird vorgeworfen, in Kontakt zu in Syrien lebenden Mitgliedern des IS zu stehen. Sie hätten gemeinsam geplant, Terroristen für Anschläge nach Deutschland zu schleusen. G. habe dafür Konten auf Kommunikationsplattformen angelegt, über die sie und ihre Kontaktpersonen die Anschläge geplant haben sollen.

Verdächtige sollte potentiellen Attentäter heiraten

Zur Tarnung der Terroristen habe sich G. bereit erklärt, einen der Männer zu heiraten und bei sich aufzunehmen. Jedoch sei es den potentiellen Attentätern nicht gelungen, Syrien zu verlassen. (ag)

IS-Kämpfer in Syrien: Der Verhafteten wird vorgeworfen, sie habe Terroristen nach Deutschland schleusen wollen Foto: picture alliance / ZUMA Press

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