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Rechtschreibschwäche: Brandenburg schafft „Schreiben nach Gehör“ ab

Rechtschreibschwäche: Brandenburg schafft „Schreiben nach Gehör“ ab

Rechtschreibschwäche: Brandenburg schafft „Schreiben nach Gehör“ ab

Schreiben nach Gehör
Schreiben nach Gehör
Grundschülerin bei Schreibübungen nach der Methode „Schreiben nach Gehör“ Foto: picture alliance/JOKER
Rechtschreibschwäche
 

Brandenburg schafft „Schreiben nach Gehör“ ab

POTSDAM. Die Landesregierung von Brandenburg hat die Lernmethode „Schreiben nach Gehör“ verboten. Die Neuregelung soll ab dem kommenden Schuljahr greifen. Grund für die Abschaffung ist die Rechtschreibschwäche Brandenburger Schüler.

23,3 Prozent der dortigen Grundschüler erreichten 2016 nicht den Mindeststandard in Rechtschreibung. Künftig wird flächendeckend wieder mit der Fibel unterrichtet. Allerdings wies Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) darauf hin, daß „Schreiben nach Gehör“ ohnehin nur an wenigen Schulen im Land zur Anwendung gekommen sei.

Im Mai hatte bereits Berlin die Schulen in der Bundeshauptstadt angewiesen, Rechtschreibfehler künftig wieder zu korrigieren. Vergangene Woche hatte der Deutsche Lehrerverband ein bundesweites Verbot von „Schreiben nach Gehör“ gefordert. „Es geht jetzt darum, möglichst schnell weiteren Schaden von unseren Grundschulkindern abzuwenden“, begründete der Präsident des Verbands, Hans-Peter Meidinger, den Vorstoß. (tb)

Grundschülerin bei Schreibübungen nach der Methode „Schreiben nach Gehör“ Foto: picture alliance/JOKER
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