Staatsschutz ermittelt

Berlin: Zahlreiche Autos gehen in Flammen auf

BERLIN. Nach einem Brandanschlag auf mehrere Autos im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg hat der Staatsschutz der Polizei die Ermittlungen übernommen. Anwohner hatten in der Nacht zu Montag die brennenden Fahrzeuge bemerkt und die Feuerwehr alarmiert.

Polizisten einer Hundertschaft nahmen in der Nähe des Tatorts zwei 26 Jahre alte Männer fest. Sie stehen im Verdacht, drei Autos angezündet zu haben. Die Flammen schlugen auf weitere Fahrzeuge über, so daß insgesamt 14 Autos beschädigt wurden.

Linksextremisten hatten zuvor zu sogenannten Chaostagen in der Hauptstadt aufgerufen. Anlaß war die geplante Räumung einer linksextremen Kneipe in der Rigaer Straße. Das Berliner Landgericht entschied jedoch am Montag, daß das von Linksextremisten besetze Gebäude aus formalen Gründen vorerst nicht geräumt werden darf.

Am Mittag wurden die beiden Verhafteten wieder auf freien Fuß gesetzt. Sie hätten kein politisches Motiv gehabt, sagte die BErliner Polizeipräsidentin Barbara Slowik. (krk)

Ausgebrannte Fahrzeuge in Berlin Foto: picture alliance/dpa

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