Keine PlayStation: Randale Foto: Sony, Fotolia, Pixelio; Monatge: JF
Mecklenburg-Vorpommern

Forderung nach PlayStation und Taschengeld: Asylbewerber rasten aus

PARCHIM. Vier randalierende Somalier sind nach ihrem Gewaltausbruch in einer Asylunterkunft in Dargelütz auf andere Einrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern verteilt worden. Sie waren am vergangenen Montag so ausgerastet, daß die Polizei gleich mit mehreren Streifenwagen anrücken mußte.

Anlaß waren Forderungen nach einer PlayStation, mehr Taschengeld und die Verlegung in eine größere Stadt, berichtet die Parchimer Zeitung. Die vier Somalier im Alter zwischen 15 und 17 Jahren hätten ihrem Betreuer gedroht, ihn zu verprügeln, wenn er ihre Forderungen nicht erfülle.

Somalier kamen aus Skandinavien

Der 44 Jahre alte Mann flüchtete daraufhin in sein Büro, schloß sich dort ein und alarmierte die Polizei. Bis zum Eintreffen der Beamten randalierten die Somalier in ihrer Unterkunft und demolierten das Mobiliar sowie eine Gemeinschaftsküche. Auch die Polizisten wurden von ihnen attackiert, so daß sie gefesselt werden mußten.

Nach Informationen der Zeitung sind die vier Asylsuchenden erst seit zwei Wochen in Dargelütz. Sie sollen aus skandinavischen Ländern zurück nach Deutschland geschickt worden sein. Im Landkreis Ludwigslust-Parchim sind derzeit etwa 120 minderjährige unbegleitete Flüchtlinge untergebracht. (krk)

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