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Frau auf dem Weg ins Arbeitsamt
Auf dem Weg ins Arbeitsamt Foto: picture alliance/dpa

Sozialleistungen
 

Mehr als jeder vierte Hartz-IV-Empfänger ist Ausländer

BERLIN. Die Zahl der ausländischen Hartz-IV-Empfänger in Deutschland ist weiter gestiegen. Ende April erhielten 1,541 Millionen Personen ohne deutschen Paß die Sozialleistung. Im Vergleich zum Vorjahresmonat nahm ihre Zahl um 170.000 Personen (12,4 Prozent) zu, berichtet die Bild-Zeitung. Der Ausländeranteil unter den Harz-IV-Empfängern liegt damit bei 26 Prozent. Einwanderer mit deutscher Staatsangehörigkeit sind in dieser Statistik nicht inbegriffen.

Im Gegensatz dazu sank die Zahl der deutschen Empfänger von Arbeitslosengeld II um etwa 240.000 auf 4,36 Millionen. Dies entspricht einem Rückgang von 5,2 Prozent. Insgesamt waren 7,7 Prozent der Deutschen und 18 Prozent der Ausländer in der Bundesrepublik auf Hartz-IV-Leistungen angewiesen.

Die meisten ausländischen Sozialleistungsbezieher kamen aus der Türkei (295.000), Syrien (242.000) sowie Polen (93.000). Den stärksten Anstieg verzeichneten die Arbeitsagenturen von Einwanderern aus Eritera (plus 230 Prozent auf 16.764) und Syrern (plus 195,1 Prozent). (ho)

Auf dem Weg ins Arbeitsamt Foto: picture alliance/dpa
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