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Stuttgart: Linksextremisten bekennen sich zu Anschlag auf CDU-Zentrale

Stuttgart: Linksextremisten bekennen sich zu Anschlag auf CDU-Zentrale

Stuttgart: Linksextremisten bekennen sich zu Anschlag auf CDU-Zentrale

Beschmierte Fassade
Beschmierte Fassade
Beschmierte Fassade: Staatsschutz ermittelt Foto: Indymedia
Stuttgart
 

Linksextremisten bekennen sich zu Anschlag auf CDU-Zentrale

STUTTGART. Die linksextreme Szene hat sich zu einem Anschlag auf die Stuttgarter CDU-Parteizentrale bekannt. An die Glasfront wurden dabei in der Silvesternacht die Worte „Fuck CDU“ sowie ein Hammer- und Sichelsymbol geschmiert. „Mit der kompromißlosen europaweiten Durchsetzung von Sozialabbau und Privatisierungen im Interesse des deutschen Kapitals“ sowie der Unterstützung für die von Familienschützern organisierte „Demo für alle“ habe sich die Partei „besonders für diesen Besuch qualifiziert“, heißt es in einem Selbstbezichtigungsschreiben.

„Ungestört und ohne Zwischenfälle konnten die AktivistInnen den Ort des Geschehens wieder verlassen“, lobten die anonymen Urheber auf einer linksextremen Internetseite. Der Stuttgarter CDU-Bundestagsabgeordnete Stefan Kaufmann schrieb auf seiner Facebook-Seite: „Traurig, traurig. Tun wir gemeinsam alles dafür, daß Radikalisierungstendenzen in unserer Demokratie keine Chance haben!“

Der Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen. „Wir gehen von politischer Motivation aus“, sagte ein Sprecher der Behörde am Sonntag nach Angaben der Stuttgarter Nachrichten. Laut Kaufmann ist es nicht der erste Angriff dieser Art: „Zuvor wurde bereits zweimal unsere Leuchtreklame zertrümmert.“ Kaufmann hatte die „Demo für alle“ in der Vergangenheit kritisiert. Auf die Organisatoren der Familienschutz-Kundgebungen gab es ebenfalls bereits mehrere Anschläge. (ho)

Beschmierte Fassade: Staatsschutz ermittelt Foto: Indymedia
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