Zerstörtes Auto in Dresden
Zerstörtes Auto in Dresden: Pegida will sich vernetzen Foto: dpa

Demonstration in Dresden
 

Brandanschlag auf Pegida-Anhänger

DRESDEN. Bei einem Brandanschlag auf Autos von Pegida-Anhängern in Dresden wurden am Montag elf Fahrzeuge zum Teil schwer beschädigt. „Die Ermittler gehen von Brandstiftung aus. Bei den Fahrzeugnutzern handelte es sich in erster Linie um Teilnehmer der Versammlung des Pegida-Fördervereins“, teilte die Dresdener Polizei mit.

Angaben zur Schadenshöhe könnten derzeit nicht gemacht werden. Der betreffende Parkplatz wird regelmäßig von Pegida-Demonstranten genutzt. Auf der Kundgebung kündigten die Initiatoren der Proteste an, sich künftig stärker europaweit zu vernetzen. Für den 6. Februar wurden Proteste gegen die Islamisierung in Polen, Estland, Tschechien, der Slowakei, den Niederlanden, England und Deutschland angekündigt. Sie sollen unter dem Motto „Festung Europa“ stattfinden.

Nach Angaben der linken Studentengruppe „Durchgezählt“ beteiligten sich an der Pegida-Kundgebung rund 4.000 Menschen. An der Gegendemonstration nahmen demnach etwa 300 Personen teil. Die Polizei gibt bereits seit Monaten keine eigenen Zählungen bekannt. Auch Pegida verzichtete auf eine Schätzung. (ho)

Zerstörtes Auto in Dresden: Pegida will sich vernetzen Foto: dpa
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