Nach Terroranschlägen

AfD-Vize Gauland fordert Einwanderungsstopp für Moslems

BERLIN. Der stellvertretender AfD-Vorsitzende, Alexander Gauland, hat nach den jüngsten islamistischen Terroranschlägen gefordert, das Asylrecht für Moslems auszusetzen. „Vor dem Hintergrund der vielen schrecklichen Terroranschläge muß jetzt das Asylrecht für Muslime umgehend ausgesetzt werden bis alle Asylbewerber, die sich in Deutschland aufhalten registriert, kontrolliert und deren Anträge bearbeitet sind“, sagte Gauland.

Zwar seien nicht alle Moslems Terroristen, aber religiös motivierter Terror sei in Deutschland bisher immer islamisch gewesen. „Wir können es uns aus Sicherheitsgründen nicht mehr leisten, noch mehr Muslime unkontrolliert nach Deutschland einwandern zu lassen. Unter den illegal eingewanderten Muslimen sind Terroristen und deren Zahl steigt ständig“, warnte der AfD-Politiker.

Gauland: Merkel muß Grenzen schließen

Deutschland sei durch die Flüchtlingspolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) Politik zu einem Sicherheitsrisiko für ganz Europa geworden. „Wenn Frau Merkel nicht endlich die Grenzen schließt, dafür sorgt, daß alle muslimischen Einwanderer in Deutschland registriert werden, und die Polizeipräsenz auf unseren Straßen massiv erhöht, ist sie mitverantwortlich für die zukünftigen Terroranschläge, die dann mit trauriger Gewißheit folgenden werden.“

Die CDU kritisierte Gaulands Forderung. „Ein Asylstopp für Muslime hätte vor keinem Gericht dieser Republik Bestand“, sagte Generalsekretär Peter Tauber dem Tagesspiegel. Gauland wolle die Leute für dumm verkaufen und Ängste schüren. (krk)

AfD-Vize Alexander Gauland Foto: dpa

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