Joachim Kuhs
Frauen mit Kopftuch in Berlin
Frauen mit Kopftuch in Berlin Foto: picture alliance/dpa

Einwanderung
 

So viele Ausländer wie nie in Deutschland

WIESBADEN. Im vergangenen Jahr haben sich in Deutschland so viele ausländische Staatsbürger wie noch nie aufgehalten. Über 7,6 Millionen Personen mit ausschließlich ausländischer Staatsangehörigkeit wurden vom Ausländerzentralregister erfaßt, meldete das Statistische Bundesamt in Wiesbaden. Das entspricht einem Anstieg um rund 420.000 Personen beziehungsweise 5,8 Prozent im Verhältnis zu 2012. Es ist zugleich der höchste Zuwachs seit 1992. Neu nach Deutschland gelangten über eine halbe Million Ausländer. Im Gegenzug verschwanden 2013 rund 113.000 Ausländer durch Einbürgerung aus dem Register.

Drei von vier Ausländern stammen aus Staaten der Europäischen Union. Der größte Zustrom an Ausländern im Vergleich zu 2012 kommt aus Ungarn, Bulgarien und Rumänien. Hier verzeichnet das Ausländerregister einen Zuwachs von 26,3 Prozent, 23,6 Prozent beziehungsweise 30,4 Prozent. Die Zahl der Ausländer aus Nicht-EU-Staaten hat 2013 um 103.800 Personen zugenommen, was einem Zuwachs von 2,5  Prozent entspricht. Im Jahr zuvor gab es noch ein Plus von 54.600 Personen. Der Zuwachs wird vor allem durch Zuwanderer aus Syrien und der Russischen Föderation verursacht. (FA)

Frauen mit Kopftuch in Berlin Foto: picture alliance/dpa
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