Superwahljahr
Ebola
Ein Ebola-Patient wird in die Uni-Klinik in Frankurt am Main eingeliefert Foto: picture alliance/dpa

Sorge vor Ausweitung der Epidemie
 

Illegale Einwanderer könnten Ebola einschleppen

BERLIN. Das Ebola-Virus könnte nach Ansicht von Experten durch illegale Einwanderer nach Deutschland eingeschleppt werden. Laut dem Bundespolizeipräsidium sei es „nicht ausgeschlossen, daß an Ebola erkrankte Personen über die zahlreichen Schleusungs- und Migrationsrouten Deutschland erreichen“, berichtet der Focus.

Dem Magazin nach stützten Wissenschaftler wie der Marburger Virologe Hans-Dieter Klenk diese Einschätzung. Die Dimension der Ebola-Epidemie in Afrika sei unterschätzt worden und habe alle überrascht. So etwas wie die derzeitige Entwicklung hätte die Wissenschaft noch nie beobachtet.

Bislang zwei Ebola-Patienten in Deutschland

Die Zahl der illegalen Einwanderer ist in Deutschland im vergangenen Jahr stark gestiegen. Vor allem Afrikaner versuchen zunehmend über die südlichen EU-Mitgliedsstaaten illegal nach Deutschland zu gelangen.

In Deutschland werden bislang zwei an Ebola erkrankte Menschen behandelt. Ein sudanesischer Mitarbeiter der Vereinten Nationen in Leipzig sowie ein aus Uganda stammender Arzt in Frankfurt, der sich in Sierra Leone mit dem Virus infiziert hat. (krk)

Ein Ebola-Patient wird in die Uni-Klinik in Frankurt am Main eingeliefert Foto: picture alliance/dpa
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