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Sylvia Pantel
Sylvia Pantel: Streit um die Ausrichtung der Partei Foto: dpa

Nordrhein-Westfalen
 

CDU streitet um das „C“ im Parteinamen

DÜSSELDORF. Der Streit in der Union über die gezielte Werbung unter Moslems geht weiter. Nachdem ein türkischer CDU-Stadtratskandidat das Parteilogo im Wahlkampf mit einem Halbmond verzierte, warnte nun die CDU-Bundestagsabgeordnete Sylvia Pantel vor einer Neuausrichtung ihrer Partei.

„Wir müssen schauen: Wohin orientieren wir uns, wer ist unsere Wählerschaft und ob Minderheiten nicht Mehrheiten majorisieren“, sagte sie bei einer Veranstaltung in Köln. Dem Kölner Express sagte Pantel: „Unser Grundgesetz basiert auf christlichen Werten. Wer zu uns kommt, muß das akzeptieren. Ich glaube, daß viele Leute Angst vor dem Islam haben.“ Bereits in der Vergangenheit hatte sie mehrfach gefordert, radikale Moslems nicht in die Partei aufzunehmen.

Dies stößt nicht bei allen CDU-Funktionären auf Gegenliebe. Der Vorsitzende des deutsch-türkischen Forums in der nordrhein-westfälischen CDU, Bülent Arslan, griff die Abgeordnete scharf an und sprach ihr die Fähigkeit ab, sich zu dem Thema zu äußern. „Ich glaube, Frau Pantel begreift in diesem Themenfeld intellektuell vieles nicht.“ Zudem sei sie nur eine unbedeutende Politikerin in der CDU. (ho)

Sylvia Pantel: Streit um die Ausrichtung der Partei Foto: dpa
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