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Frauke Petry
Frauke Petry: Kritik an Linksextremisten Foto: dpa

Demonstrationen in Dresden
 

AfD-Chefin Petry nimmt „Pegida“ in Schutz

DRESDEN. Die sächsische AfD-Chefin Frauke Petry hat die Blockade der Pegida-Demonstrationen in Dresden scharf kritisiert. „Auch in Dresden ist es das gute Recht eines jeden Bürgers, zu demonstrieren und friedlich sein Anliegen öffentlich zu machen. Blockaden dagegen sind Straftaten, die von der Polizei konsequent unterbunden werden müssen“, forderte Petry gegenüber der JUNGEN FREIHEIT.

Daß gewaltbereite linksextreme Gegendemonstranten Parolen wie „Ab in die Elbe mit Euch“ skandiert hätten, habe dagegen offenbar niemanden gestört, kritisierte Petry, die auch Bundessprecherin der AfD ist.

In Dresden waren am Montag nach Polizeiangaben 7.500 Menschen dem Aufruf von Pegida („Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“) gefolgt, um friedlich gegen Islamismus und unkontrollierte Einwanderung zu demonstrieren. Etwa 200 Linksextremisten blockierten jedoch die Demonstrationsroute. Da die Polizei die Blockade nicht räumte, mußte Pegida mit ihrer Abschlußkundgebung zum Ausgangspunkt der Demonstration ausweichen.

Kritik an sächsischem Innenminister

Petry kritisierte auch den sächsischen Innenminister Markus Ulbig (CDU), der die Initiatoren als Rattenfänger beschimpft hatte. „Es ist rechtstaatlich nicht zu vertreten, daß der sächsische Innenminister Ulbig die Anliegen der Bürger denunziert, indem er die Veranstalter der Großdemonstration als Rattenfänger verunglimpft.“

Es sei zudem „antidemokratisch“, daß „Führungskräfte“ der Technischen Universität (TU) Dresden eigene Kollegen unter Druck setzten, der Pegida-Demonstration fernzubleiben. „Das erinnert schon sehr stark an Zeiten vor dem Wendeherbst“, mahnte die Fraktionschefin der AfD im sächsischen Landtag.

Der Rektor der TU, Hans Müller-Steinhagen, hatte die Pegida-Demonstrationen als „gefährlich“ bezeichnet. Deren Äußerungen gegen Islamisten spiele „rechtsradikalen Gruppierungen in die Hände“. (krk)

Frauke Petry: Kritik an Linksextremisten Foto: dpa
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