Joachim Kuhs
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Statistisches Bundesamt
 

Trend zu mehr Einwanderung nach Deutschland hält an

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Zuwanderung: Euro-Krise läßt Einwanderung als Schuldenstaaten steigen Foto: Dieter Schütz/pixelio.de

WIESBADEN. Die Zahl der Einwanderer nach Deutschland steigt weiter an. Im ersten Halbjahr 2013 kamen nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 555.000 Personen nach Deutschland. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stieg der Zuzug damit um elf Prozent.

Besonders stark erhöhte sich die Einwanderung aus Rußland (plus 127 Prozent), Libyen (plus 219 Prozent), Syrien (plus 178 Prozent) und Somalia (plus 143 Prozent). Ursache sind vor allem die gestiegenen Asylbewerberzahlen. So lassen sich die Zahlen zum Zuzug aus Rußland vor allem mit den Asylgesuchen von Tschetschenen erklären. Zwischen Januar und August dieses Jahres beantragten 11.587 Personen aus der russischen Teilrepublik Asyl in Deutschland. Im gesamten Vorjahr waren es 2.255. 

Innerhalb der Europäischen Union kamen vor allem mehr Einwanderer aus Rumänien (plus 12,4 Prozent) sowie den Euro-Krisenstaaten Italien (plus 40,6 Prozent), Spanien (plus 39,1 Prozent) und Portugal (plus 25,9 Prozent). Zugleich stieg jedoch auch die Abwanderung aus Deutschland. Im ersten Halbjahr zogen rund 349.000 Personen aus Deutschland fort (plus zehn Prozent). Der Zuwanderungsüberschuß erhöhte sich auf 206.000 Personen. (ho)

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