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Rassismusvorwurf
 

Linksextremisten bekennen sich zu Farbanschlag auf Sarrazins Haus

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Thilo Sarrazin auf der „Compact“-Konferenz am Sonnabend in Leipzig Foto: picture alliance/dpa

BERLIN. Linksextremisten haben sich zu einem Farbanschlag auf das Haus von Thilo Sarrazin bekannt. Im Internet begründete eine Gruppierung mit dem Namen GERD (Group on the Elimination of Racist Discrimination) die Tat mit Sarrazins Auftritt auf einer Konferenz der Zeitschrift Compact am Sonnabend in Leipzig. Dort seien „rassistische, antifeministische und homophobe“ Meinungen vertreten worden, hieß es in dem Bekennerschreiben.

Die Linksextremisten hatten in der Nacht zu Sonntag die Fassade von Sarrazins Wohnhaus im Berliner Stadtteil Westend mit rosa Farbe beschmiert. Sie warfen Sarrazin vor, bereits mit seinem Buch „Deutschland schafft sich ab“, rassistische Vorurteile „in die Mitte der Gesellschaft“ getragen zu haben. Wie die BZ berichtet, hat der Staatsschutz die Ermittlungen übernommen.

Linksextreme Randale bei Konferenz in Leipzig

Zu der Compact-Konferenz „Für die Zukunft der Familie“ waren laut dem Chefredakteur des Magazins, Jürgen Elsässer, mehr als 500 Besucher gekommen. Linksextremisten hatten im Vorfeld zu Protesten gegen die Veranstaltung aufgerufen, da sie der Meinung waren, dort würde insbesondere durch russische und französische Referenten gegen Homosexuelle gehetzt.

Am Sonnabend kam es dann rund um die Konferenz zu Krawallen und Übergriffen auf die Besucher. Nach Angaben von Elsässer wurden dabei auch mehrere Referenten angegriffen und getreten.

Wie die Polizei mitteilte, versuchten zudem etwa hundert Linksextremisten kurz vor Beginn der Veranstaltung, das Kongreßcenter in Leipzig zu stürmen. Dies sei aber durch die Einsatzkräfte verhindert worden. (krk)

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