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Laschet fordert Öffnung der CDU für Einwanderer

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CDU-Bundesvize Armin Laschet fordert die Öffnung seiner Partei für Einwanderer Foto: CDU-Fraktion NRW

BERLIN. Der stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende Armin Laschet hat seine Partei dazu aufgerufen, sich stärker für Einwanderer zu öffnen. „Wenn wir in der CDU Vielfalt glaubwürdig zeigen wollen, dann brauchen wir Menschen mit Zuwanderungsgeschichte, die sich zu unseren Grundsätzen bekennen. Das muß sich dann auch in den Parlamenten widerspiegeln“, sagte Laschet der Welt.

Laschet unterstützt als nordrhein-westfälischer CDU-Chef eine türkischstämmige Griechin, die in Hagen für die Partei als Direktkandidat zur Bundestagswahl antreten möchte. Die Nominierung, um die sich auch ein weiterer Kandidat bewirbt, ist für den morgigen Freitag geplant.

Lernen aus den Erfahrung der amerikanischen Republikaner

„Jetzt geht es darum, ob wir es schaffen, daß erstmals eine Abgeordnete mit türkischer Zuwanderungsgeschichte in die CDU/CSU-Bundestagsfraktion aufgenommen wird“, betonte Laschet. Die CDU sei eine Volkspartei und wolle die ganze Gesellschaft ansprechen.

„Wir müssen aus der Erfahrung der amerikanischen Republikaner lernen, die am Ende nur noch eine Partei der weißen alten Männer war“, warnte der CDU-Landesvorsitzende. (krk)

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